Freiburg: Kader breit aufgestellt

Einkäufe mit "Fantasie und Entwicklungspotential"

Ryan Kent (li.) und Robin Koch

Neu im Breisgau: Ryan Kent (li, ehemals Liverpool) und Robin Koch (aus Kaiserslautern). imago / picture alliance

Ein Muss war der Transfer angesichts von bereits vier Neuen auf den offensiven Außenbahnen nicht mehr, sondern eher ein Bonus, der mit viel Freude aufgenommen wurde. Die Abgänge von Maximilian Philipp und Vincenzo Grifo wurden von Sportvorstand Jochen Saier, Sportdirektor Klemens Hartenbach und ihrem Team nicht 1:1 aufgefangen, sondern mit einer gewissen Breite im Kader.

Ein Plan, der angesichts des enormen Wettbewerbs fast alternativlos ist: "Wenn wir denken: Das ist der eine Spieler, der Grifo und Philipp ersetzt, und wir sind auch bereit, die Summe X für ihn zu zahlen - wir bekommen ihn wegen der Konkurrenzsituation gar nicht", sagt Saier. Zu viele Mitbewerber mit ähnlichen oder besseren finanziellen Voraussetzungen erschweren das erfolgreiche Scouting deutlich.

Spielersteckbrief Ravet

Ravet Yoric

Spielersteckbrief R. Koch

Koch Robin

Spielersteckbrief Lienhart

Lienhart Philipp

Spielersteckbrief Kapustka

Kapustka Bartosz

Spielersteckbrief Kent

Kent Ryan

Trainersteckbrief Streich

Streich Christian

Die Lösung: "Wir machen Dinge mit Fantasie und Entwicklungspotential", sagt Saier angesichts von Neuzugängen wie Robin Koch (21), Philipp Lienhart (21) oder Bartosz Kapustka (20). Dazu kommt der ein oder andere erfahrenere Spieler wie Yoric Ravet, "den brauchen wir auch".

Nicht zuletzt scheitern die Transfers möglicher Kandidaten zuweilen auch am sorgfältig austarierten Gehaltsgefüge. "Würden wir uns mit einem Spieler das ganze Gefüge, was über Jahre aufgebaut wurde, kaputtmachen? Die klare Antwort lautet: Nein!"

Patrick Kleinmann

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