Sportdirektor Fernandez schließt Seri-Transfer aus

Barça angriffslustig: Zwei Stars sollen Dembelé folgen

Ihm reicht Ousmane Dembelé noch nicht: Barcelonas Sportdirektor Robert Fernandez.

Ihm reicht Ousmane Dembelé noch nicht: Barcelonas Sportdirektor Robert Fernandez. imago

Der Hype um Dembelé in der katalanischen Metropole ist groß, auch wenn seine Präsentation alles andere als reibungslos verlief. Der ehemalige Dortmunder freut sich auf den "besten Klub der Welt". Speziell mit Lionel Messi zusammenzuspielen sei "eine Ehre". "Er ist der beste Spieler in der Geschichte des Fußballs. Ich bin hier, um zu lernen", gab sich Dembelé demütig.

Neben dem französischen Nationalspieler kam freilich auch Sportdirektor Fernandez zu Wort, der unterstrich: "Wir wollten ihn schon im vergangenen Jahr verpflichten. Wir haben ihn monatelang bei Rennes verfolgt, aber er glaubte, dass die beste Entwicklungsmöglichkeit bei einem anderen Klub lag. Außerdem dachte er nämlich, dass es mit dem Dreigestirn (Messi, Suarez und Neymar; Anm.d.Red.) vor ihm schwer werden würde, spielen zu können." Neymar machte mit seinem Abgang zu Paris Saint-Germain nun glücklicherweise den Weg frei - und Dembelé sah seine Zeit gekommen.

"Wir müssen das in den verbleibenden Tagen hinbekommen"

Schnell wurde das Gesprächsthema von den Journalisten aber von Barças erstem hochkarätigen Neuzugang in diesem Sommer weggelenkt. Freilich kam auch der Name von Philippe Coutinho auf den Tisch. Der Kommentar von Fernandez: "Wir verhandeln mit einem Spieler und wir müssen das in den verbleibenden Tagen hinbekommen. Wir hoffen, dass es zu einer Einigung kommt und wir einen neuen Spieler vorstellen dürfen."

Meine Absicht ist es, dass einer, wenn möglich sogar zwei Spieler noch dazukommen.

Barcelonas Sportdirektor Robert Fernandez

Also zwei neue Kracher für die Offensive? Damit wollen sich die Katalanen, die in der spanischen Supercopa von Erzrivale Real Madrid die Grenzen aufgezeigt bekamen, offensichtlich nicht begnügen. Fernandez stellte klar: "Wir wissen, was wir wollen - und wir werden uns bis zum letzten Moment gedulden. Meine Absicht ist es, dass einer, wenn möglich sogar zwei Spieler noch dazukommen." Ob es sich beim zweiten Namen um den in Barcelona heiß gehandelten Angel di Maria von Paris Saint-Germain handelt, wollte Fernandez weder bestätigen noch dementieren. "Ich werde nicht in die Diskussionen um einzelne Namen einsteigen. Der Klub arbeitet daran, einen Spieler zu verpflichten." Mehr gebe es dazu nicht zu sagen.

Nizzas Trainer Lucien Favre kann derweil aufatmen. Das Interesse von Barcelona an seinem Mittelfeldspieler Jean-Michel Seri ist stark abgekühlt. "Er ist ein sehr guter Spieler, aber das ist komplett ausgeschlossen. Wir haben alles gut analysiert und uns dazu entschieden, uns auf die anderen Optionen zu konzentrieren", so Fernandez. Dass Dembelé der letzte Neue in Katalonien bleibt, ist aber wohl eher ausgeschlossen.

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