Eintracht Braunschweig in Kaiserslautern

Lieberknecht spricht von "unschönen Randnotizen"

Torsten Lieberknecht und Christoffer Nyman, Eintracht Braunschweig

Muss auf dem Betzenberg auf Christoffer Nyman verzichten: BTSV-Trainer Torsten Lieberknecht. imago

Die Braunschweiger hatten bis zuletzt alles versucht, konnten mit dem Schwedischen Verband aber keine Einigung erzielen: Angreifer Christoffer Nyman wird den Blau-Gelben am Abend beim FCK (20.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) nicht zur Verfügung stehen, da Schweden bereits am darauffolgenden Donnerstag in Bulgarien aufläuft. "Es wurde von dem Recht, den Spieler für ein Länderspiel abzurufen, Gebrauch gemacht", erklärte Manager Marc Arnold.

Der Montag zählt bereits zur Abstellungszeit für die Nationalmannschafen. Unglücklicherweise muss die Eintracht an diesem Spieltag am Montagabend ran. "Ich finde es schade, dass uns ein sehr wichtiger Spieler nicht zur Verfügung stehen wird", sagt Lieberknecht. Ein weiterer Punkt ärgert den Trainer: "Auch dass wir wieder an einem Montagabend antreten müssen, finde ich dieses Mal nicht besonders gut, da es für unsere Fans natürlich Besseres geben könnte. Daher sind das unschöne Randnotizen zu einem normalerweise schönen Spiel in einem wunderschönen Stadion."

Die Braunschweiger, die in dieser Saison in der Liga noch ungeschlagen sind (ein Sieg und zwei Unentschieden), hatten bereits am 1. Spieltag ein Auswärtsspiel am Montagabend zugewiesen bekommen (2:2 in Düsseldorf). Ein schwacher Trost: Die DFL sorgt dafür, dass jedes Team in der 2. Liga möglichst nur einmal zu Beginn einer Länderspielpause betroffen ist.

Valsvik darf bleiben - Darf Abdullahi spielen?

Ebenfalls zur Nationalmannschaft eingeladen ist der Norweger Gustav Valsvik. Sein Trainer erlaubte es ihm aber, heute aufzulaufen. Doch wer ersetzt Nyman im Sturm? Ein heißer Kandidat ist Suleiman Abdullahi. "Manni ist ein hochveranlagter Spieler. Wir warten darauf, dass der Knoten bei ihm platzt", meint Lieberknecht. Bei Domi Kumbela, der nach seinem Muskelfaserriss wieder ins Mannschaftstraining eingestiegen ist, müsse man "abwägen, ob ein Einsatz Sinn macht oder noch zu früh kommt."

Unabhängig von dieser kniffligen Entscheidung stellt Lieberknecht klar: "Das wird ein kampfbetontes und aggressives Spiel. Außerdem ist Norbert Meier ein gewiefter Trainer. Man sollte nicht den Fehler begehen, den FCK lediglich anhand der aktuellen Tabellensituation zu beurteilen. Dennoch wollen wir natürlich ungeschlagen bleiben."

Zurückhaltung beim Ticketkauf

Lautern startete mit nur einem Zähler aus drei Spielen in die Saison und blieb dabei zweimal ohne eigenen Treffer. "Punktemäßig stehen wir nicht da, was wir uns vorgenommen haben. Daran müssen wir arbeiten, unterstreicht Meier. FCK-Abwehrspieler Benjamin Kessel ergänzt: "Wir müssen hart arbeiten, um auf dem Platz erfolgreich zu sein und damit wieder mehr Zuschauer auf den Betze zu locken. Dazu benötigen wir auch einen Killerinstinkt vor dem Tor." Nur rund 16.000 Tickets konnten bisher verkauft werden.

cfl

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