Magdeburg: Schwede und Rother treffen auf Ex-Verein Bremen

Härtel warnt: "Müssen auf der Hut sein"

Jens Härtel

Erwartet gegen Bremen II "eine richtige Aufgabe" für seine Mannschaft: FCM-Coach Jens Härtel. imago

Härtel hat den kommenden Gegner einige Male beobachtet und sieht "eine richtige Aufgabe" auf seine Mannschaft zukommen. "Sie machen einen sehr guten Spielaufbau und sind vorne ein bisschen abgezockter als es Mainz II vergangene Saison war", analysiert der Trainer die Bremer U 23 auf der Pressekonferenz. "Und sie haben einige Jungs, die den nächsten Schritt gemacht haben", so Härtel weiter.

Besonders imponiert hat dem 48-Jährigen das Spiel der Bundesliga-Reserve gegen den KSC (2:0). "Da haben sie Karlsruhe phasenweise vorgeführt - und das war immerhin der Topfavorit auf den Aufstieg." Aus diesem Grund warnt Härtel davor, Werders U 23 zu unterschätzen. "Wenn eine so junge Mannschaft neben Spielfreude auch noch Selbstvertrauen durch die Ergebnisse hat - da müssen wir schon auf der Hut sein", so der Trainer.

Erst ein Gegentor für Bremens Bollwerk

In der Philosophie der Bremer, stets das Spiel gestalten zu wollen, sieht der FCM-Coach allerdings durchaus Chancen für sein Team: "Es gibt bei solchen Mannschaften, die Fußball spielen wollen, auch Möglichkeiten, ihnen Mühe zu bereiten - das wird unser Plan sein." Den Abwehrriegel der Werderaner U 23 zu knacken, wird dabei eine große Herausforderung: In fünf Partien kassierte die Bundesliga-Reserve bislang erst ein Gegentreffer (Liga-Bestwert).

"Wir müssen hungrig und bissig sein und früh pressen, dann bin ich positiver Dinge", gibt sich Tobias Schwede optimistisch. Der Mittelfeldmann hat, wie auch Kollege Björn Rother, eine grün-weiße Vergangenheit. Am Samstag bleibt in den 90 Minuten jedoch kein Platz für Sympathien. "Geschenke gibt es in dieser Partie auf keinen Fall", stellt Rother klar. Nicht mit dabei im Spitzenspiel zwischen dem Dritten (Magdeburg) und dem Vierten (Bremen) wird Marius Sowislo sein. Der Kapitän fällt mit muskulären Problemen aus.

12.000 Euro Geldstrafe wegen Pyrotechnik

Derweil wurde Magdeburg vom DFB-Sportgericht aufgrund von Fehlverhalten seiner Fans zu einer Geldstrafe in Höhe von 12.000 Euro verurteilt. In der vergangenen Saison hatten Anhänger beim MSV Duisburg (0:0) sowie beim VfR Aalen (2:2) Pyrotechnik abgebrannt. Der Verein kann 4000 Euro von der gesamten Geldstrafe für sicherheitstechnische, infrastrukturelle und gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

jly/hjm