Bundesliga

Leipziger Planspiele: Geht Oliver Burke, soll Kevin Kampl aus Leverkusen kommen

Noch kein Angebot für schottischen Offensivspieler

Leipziger Planspiele: Geht Burke, soll Kampl kommen

Burke vs. Kampl

Geht der eine, soll der andere kommen: Oliver Burke und Kevin Kampl (#44). imago

Rangnick, der Burke vor einem Jahr für 15,2 Millionen Euro von Nottingham Forest kaufte, würde den 20-jährigen Schotten für eine Ablöse jenseits der Einkaufssumme wohl abgeben. Allerdings liegt RB Leipzig bislang nach kicker-Informationen kein Angebot des Londoner Premier League-Klubs vor, entsprechend weit sind beide Seiten von einer Einigung entfernt. Burke absolvierte am Freitag das Abschlusstraining der Bullen vor der Abreise zum Saisonstart beim FC Schalke 04.

Vorgespräche mit Kampl

Ungeachtet dessen beschäftigt sich der Vizemeister allerdings schon intensiv mit einer Burke-Nachfolge. Die Planspiele lauten: Geht Burke, soll die freie Planstelle von Leverkusens Kevin Kampl besetzt werden. Entsprechende Vorgespräche mit dem Spieler und seinem Berater wurden in dieser Woche geführt. Kampl und Rangnick sind alte Bekannte. Der Sportdirektor holte den Mittelfeldspieler 2012 vom VfR Aalen zu Red Bull Salzburg, wollte ihn Ende 2014 zu einem Wechsel nach Leipzig bewegen. Kampl wollte aber nicht in die 2. Bundesliga, startete stattdessen zu einem sechsmonatigen Gastspiel bei Borussia Dortmund, dem der Wechsel nach Leverkusen folgte. In diesem Sommer war er sich bereits mit Beijing Guoan, dem chinesischen Klub seines Ex-Trainers Roger Schmidt, einig. Allerdings kamen der Verein und Bayer Leverkusen bei den Ablöseverhandlungen nicht auf einen Nenner, weshalb der Wechsel platzte.

Spielersteckbrief Kampl
Kampl

Kampl Kevin

Spielersteckbrief Burke
Burke

Burke Oliver

Kolportierte Ablöse zwischen 20 und 25 Millionen Euro

Klar ist: Nur bei einem Burke-Abgang würde Leipzig im Fall Kampl in konkrete Verhandlungen treten, deshalb wurde auch noch kein Angebot an Leverkusen abgegeben. Zwischen 20 und 25 Millionen Euro soll die Summe liegen, für die der Slowene zu haben ist. Damit wäre er der mit Abstand teuerste Einkauf der noch jungen Leipziger Vereinsgeschichte.

Oliver Hartmann

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