Darmstadt: Mittelfeldspieler feiert sein Pflichtspieldebüt

Von Haacke: Ein gutes Gefühl beim schlechten Ergebnis

Niederlage beim Pflichtspieldebüt: Darmstadts Neuzugang Julian von Haacke.

Niederlage beim Pflichtspieldebüt: Darmstadts Neuzugang Julian von Haacke. imago

Dennoch: "Die ersten Minuten waren sehr schön, das war ein gutes Gefühl, vor so vielen mitgereisten Fans zu spielen." In den beiden Ligapartien zuvor war von Haacke keine Minute zum Einsatz gekommen, jetzt vertraute Coach Torsten Frings erstmals auf seinen Wunschspieler, den er schon in der zweiten Mannschaft von Werder Bremen trainiert hatte.

Auf der Zehn wie im Pokal oder der Doppel-Sechs: Wo genau er aufläuft, da ist von Haacke flexibel. "Ich fühle mich auf beiden Positionen wohl", sagt der gebürtige Bremer. Die Konkurrenz ist auf beiden Positionen groß, zentral offensiv streitet er mit Marvin Mehlem und bald auch wieder Jan Rosenthal um den Platz in der Startelf, wollen unter anderem Hamit Altintop, Wilson Kamavuaka, Yannick Stark und Romuald Lacazette auch gerne spielen.

Nach einem Jahr in der holländischen Eredivisie, wettbewerbsübergreifend 35 Spiele, zwei Toren und am Ende allerdings dem Abstieg mit Nijmegen nun der neue Anlauf in Deutschland. Bei Werder hatte das Talent aus den eigenen Reihen trotz guter Anlagen nicht den Sprung zu den Profis geschafft, im zweiten Versuch will er sich nun durchsetzen.

Wut im Bauch "könnte helfen"

Gegen den FC St. Pauli am Freitag (18.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) lockt nun der erste Ligaeinsatz für die Lilien - nach dem Pokalaus ohnehin mit ordentlich produktiver Wut im Bauch: "Die könnte uns helfen, einige Dinge im Spiel besser zu machen."

Sobiech im Lauftraining

Beim ersten Training am Dienstag fehlte allerdings Altintop, der Routinier pausierte mit muskulären Problemen. Artur Sobiech, der sich bei seinem Treffer in Regensburg eine Knieprellung zugezogen hatte, lief nur einige Runden um den Platz.

Patrick Kleinmann