Frauen

Kein Stolperstart: Demann & Co. zufrieden mit Auftakt

Hoffnung bei Svenja Huth

Kein Stolperstart: Demann & Co. zufrieden mit Auftakt

Auf dem Vormarsch trotz Nullnummer: Kristin Demann.

Auf dem Vormarsch trotz Nullnummer: Kristin Demann. imago

Aber auch die Wolfsburgerin weiß, dass "wir uns noch steigern können". Das sieht auch ihre Teamkollegin Kristin Demann so: "Wir haben noch Luft nach oben", sagte die Defensivakteurin, "aber es war kein Stolperstart von uns, sondern ein gelungener Auftakt. Schweden hat eine sehr erfahrene Mannschaft."

Und die schwedischen Routiniers machten dem Favoriten aus Deutschland das Leben schwer. Lange Zeit fand die Mannschaft von Bundestrainerin Steffi Jones, keine Mittel und Wege, um sich dem Tor des Gegners gefährlich zu nähern, weil der Defensivverbund der Skandinavierinnen gut organisiert war.

In Richtung deutsches Tor gelang der Mannschaft von Trainerin Pia Sundhage aber auch lange nichts. "Wir sind mit dem einen Punkt zufrieden", sagte Schwedens Innenverteidigerin Nilla Fischer, die in der Bundesliga beim VfL Wolfsburg spielt, "wir haben lange Zeit gut mitgespielt."

Die Schwedinnen sind auch der stärkste Konkurrent der deutschen Mannschaft um den Gruppensieg - das stand auch schon vor dem EM-Start fest. Sowohl Russland als auch Italien haben nicht die fußballerische Qualität, um wirklich Paroli bieten zu können. Insofern ist ein deutscher Sieg am Freitag (20.45 Uhr in Tilburg) gegen die Italienerinnen ohnehin Pflicht. "Es ist einfach unser Anspruch, dass wir gegen Italien gewinnen. Wir müssen aber konsequent unsere Chancen nutzen", fordert Kristin Demann, die gegen Schweden stärkste Spielerin der DFB-Elf war.

Hoffnung bei Huth

Am Dienstag wurden auch die Untersuchungsergebnisse bezüglich der Blessur bei Svenja Huth bekannt. Die Offensivspielerin von Turbine Potsdam, die gegen die Schwedinnen bereits in der 39. Minute für Mandy Islacker ausgewechselt werden musste, erlitt einen leichten Muskelfaserriss im Oberschenkel.

Bei optimalem Heilungsverlauf könnte die Stürmerin zum Halbfinale wieder einsteigen. Die weiteren Gruppenspiele gegen Italien und Russland wird die 26-Jährige verpassen.

Gunnar Meggers

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