Freiburg: Trainingslager in Österreich gestartet

Streich: "Natürlich ist es anders"

Freiburgs Trainer Christian Streich

Muss in der Vorbereitung einiges hin- und herschieben: Freiburgs Trainer Christian Streich. imago

Aus dem Trainingslager des SC Freiburg in Schruns berichtet Patrick Kleinmann

Die 22 Feldspieler, darunter die Nachwuchskräfte Mo Dräger, Fabian Rüdlin und Kolja Herrmann, absolvierten nach dem Aufwärmen vor allem Passübungen und eine Spielform mit Abschlüssen für die Stürmer. Neuzugang Bartosz Kapustka arbeitete zunächst individuell. Der angeschlagenen Manuel Gulde wurde im Hotel behandelt, die U-21-Europameister Marc-Oliver Kempf und Janik Haberer stoßen erst nach ihrem Urlaub zum Team.

Durch den frühen Auftakt in der Europa League, bereits am 27. Juli steht das Hinspiel der 3. Qualifikationsrunde an, werden die Schwerpunkte des Trainingslagers auf dem Spielaufbau und dem Umschaltverhalten liegen, konditionell sind die Grundlagen bereits gelegt.

Nach der ersten Einheit sprach Trainer Christian Streich über ...

... Veränderungen im Training angesichts des Europa-League-Auftakts: "Natürlich ist es anders, weil wir schon in elf Tagen spielen. Und es sind noch Spieler wie Janik Haberer und Marc-Oliver Kempf abwesend, das ist auch anders als im letzten Jahr. Wir müssen schauen, was wir üben und wie viele Spieler wir auf welcher Position haben, damit es Sinn macht. Wir machen jetzt nichts wesentlich Anderes, aber schauen nach neuen Übungen, um andere Akzente reinzubringen."

... den ersten Eindruck von Neuzugang Philipp Liehnhart: "Er ist ruhig, aufmerksam und lernhungrig. Er macht einen guten, positiven Eindruck, aber ich habe noch nicht viele Gespräche mit ihm geführt. Fußballerisch und technisch ist er gut, er braucht noch Erfahrung und Körperlichkeit, all das, was in dem Alter dann kommt. Deswegen ist er hier. Eigentlich will ich ihm Zeit geben, wir müssen schauen, ob wir das auch können."

... die Heranführung von Kapustka: "Am Montag wird er vielleicht eine Einheit mit der Mannschaft absolvieren. Wir müssen schauen, dass wir ihn nicht überfordern. In Polen war es toll, da ist er hochgeschossen und dann nach England. Wir müssen schauen, dass er ankommt und sich zu Hause fühlt, dass er merkt, dass es auch im Profi-Fußball auf hoher Ebene Menschen gibt, die Geduld haben und sich um die Jungs kümmern."

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