Stuttgarts Franzose muss kürzertreten

Gereiztes Knie: Vorsicht bei Pavard

Muss wegen einer Reizung im Knie langsamer machen: Stuttgarts Benjamin Pavard. imago

Am Samstag aus dem Trainingslager Grassau zurückgekommen, machte Hannes Wolf auch am Sonntag seinen Spielern noch einmal Beine. Nach einer Einheit im Kraftraum, Slalomläufen, Dribblings und Passübungen hetzte Stuttgarts Trainer seine Spieler aufgeteilt in zwei Mannschaften jeweils viermal zehn Minuten auf dem Großfeld aufeinander. Endspurt bevor es in zwei freie Tage ging.

Hier fehlte neben Jerome Onguene (muskuläre Probleme in der Hüfte) und Hayk Galstyan (zurück zur U 23 des VfB) auch Pavard, der stattdessen wie schon im Trainingslager am Chiemsee individuell trainierte. „Schade, dass er noch nicht alles mitmachen konnte“, sagt Wolf über den zweikampfstarken und spielfreudigen Franzosen, der mit diesen Beschwerden aus dem Urlaub kam. „Er hatte bei der Nationalmannschaft ein bisschen Adduktorenprobleme“, erklärt Stuttgarts Cheftrainer. „Daraus hat er im Laufprogramm eine Reizung seitlich am Knie entwickelt.“

Eine hartnäckige zudem. Pavard macht zwar kleine Fortschritte, mischt auch schon wieder bei den Lauf- und Passübungen mit, verzichtet allerdings auf Spielformen.

Die Reizung sei „noch nicht ganz weg, deswegen müssen wir aufpassen, weil sie schnell wiederkommen könnte“, meint Wolf, der ansonsten mit dem Zustand seines Teams nach zwei Wochen Vorbereitung zufrieden ist. „Wir haben keine ernsthaften Verletzungen. Die grundsätzliche körperliche Entwicklung ist sehr positiv.“ Fehlt nur noch, dass Pavard endlich wieder voll einsteigen kann.

George Moissidis

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