Die Abgänge von Luiz Gustavo, Rodriguez und Benaglio sorgen für Spielraum

Transfer der Topverdiener: Rebbe senkt den Gehaltsetat

Luiz Gustavo und Sportdirektor Olaf Rebbe

Künftig nicht mehr zusammen in Wolfsburg: Luiz Gustavo und Sportdirektor Olaf Rebbe. imago

Die exakten Zahlen sind nicht bekannt, kein Geheimnis jedoch war es, dass Luiz Gustavo beim VfL Wolfsburg der Topverdiener war. Rund acht Millionen Euro Bruttogehalt soll es im Jahr gewesen sein. Das sparen die Niedersachsen nach dem Wechsel des Brasilianers nach Marseille nun für das letzte Vertragsjahr ein, zudem kassieren sie zwölf Monate vor der Ablösefreiheit des 29-Jährigen noch satte zehn Millionen Euro plus Bonuszahlungen. Ein gutes Geschäft - und die Fortsetzung des Versuchs, den Gehaltsetat ein wenig nach unten zu schrauben.

Denn: Vor Luiz Gustavo gingen mit Ricardo Rodriguez (für 18 Millionen Euro zum AC Mailand) und Diego Benaglio (ablösefrei zum AS Monaco) bereits zwei Spieler, die in der Wolfsburger Gehaltstabelle weit oben standen. Neuer Spitzenverdiener dürfte nun Mario Gomez sein.

Spielersteckbrief Benaglio

Benaglio Diego

Spielersteckbrief Luiz Gustavo

Dias Luiz Gustavo

Spielersteckbrief R. Rodriguez

Rodriguez Ricardo

Durch die Verkäufe hat sich Sportdirektor Olaf Rebbe reichlich Spielraum geschaffen. Der Kaderumbau ist noch nicht beendet, die nächsten Zugänge dürften durchaus erfahrener sein als die bisherigen fünf, von denen John Anthony Brooks mit 24 Jahren der älteste ist. Ein gestandener Sechser als Ersatz für Luiz Gustavo könnte noch kommen.

Müller weiter der Wunschkandidat

Ganz sicher wird noch ein Spieler für die rechte Außenbahn verpflichtet. Wunschkandidat bleibt Hamburgs Nicolai Müller, der offenbar selbst zum einem Wechsel zum VfL tendiert. Der HSV sperrte sich zuletzt gegen einen Transfer und plant eine Vertragsverlängerung mit dem 29-Jährigen, die jedoch unwahrscheinlich bis ausgeschlossen erscheint.

Thomas Hiete

Fünf Neue und ein Getränkewagen: Auftakt in Wolfsburg