Bundesliga

Deshalb kann Douglas Costa gehen

Bayern München hofft auf Rekordablöse

Deshalb kann Douglas Costa gehen

Douglas Costa

Enttäuschte Fans wie Verein: Douglas Costa. picture alliance

Als Costa im Sommer 2015 von Schachtar Donezk nach München wechselte, dachte jeder: ein Volltreffer. Zwölf Assists und ein kicker-Notenschnitt von 2,38 machten den Brasilianer zum Shootingstar der Bundesligahinrunde 2015/16. Danach kam aber nicht mehr viel. Costa sprintete weniger, gewann weniger Zweikämpfe, hatte weniger Ballaktionen, Torschüsse und Vorlagen. In der zurückliegenden Rückrunde kommt der Flügelmann nur noch auf einen Notenschnitt von 4,06.

Doch nicht nur seine schwachen Leistungen, auch seine fortwährenden Äußerungen, wie schlecht es ihm in München gehe, dazu die fehlende Identifikation mit dem Verein enttäuschten über Monate Verantwortliche wie Fans.

Spielersteckbrief Douglas Costa

de Souza Douglas Costa

Bayern München - Vereinsdaten

Gründungsdatum

27.02.1900

Vereinsfarben

Rot-Weiß

Juventus Turin - Vereinsdaten

Gründungsdatum

01.11.1897

Vereinsfarben

Weiß-Schwarz

Deswegen kam es sehr gelegen, als sich Juventus Anfang Mai meldete und der FCB sah die Chance, die einstige Ablöse von 30 Millionen Euro reinzuholen. Die FCB-Bosse stiegen hoch in den Poker ein (50 Millionen Euro), Turin blieb dran und im Laufe der Woche sollte endgültig Einigung erzielt werden. Rund 40 Millionen Euro winken dem deutschen Rekordmeister - er wäre der teuerste Abgang. Bisher ließ Toni Kroos mit vergleichsweise bescheidenen 30 Millionen Euro die Kasse noch am lautesten klingeln.

Coach Massimiliano Allegri sieht im 26-jährigen Costa viel Potenzial. Bei Juve soll er weniger auf dem Flügel, sondern eher als Konterspieler eingebaut werden.

moz/tru

Teuerste Bayern-Verkäufe: Douglas Costa ist die Nr. 1