3. Liga

Großaspach holt Bösel und Placheta

Neuzugänge drei und vier für die SGS

Großaspach holt Bösel und Placheta

Sebastian Bösel (li.) und Przemyslaw Placheta

Sebastian Bösel (li.) und Przemyslaw Placheta werden zukünftig das Trikot der SG Sonnenhof Großaspach tragen. imago

Nach Michael Vitzthum und Maximilian Reule sind es die Neuzugänge drei und vier der Großaspacher für kommende Spielzeit. Placheta lief in der vergangenen Saison 19-mal für Leipzig in der A-Junioren-Bundesliga auf und erzielte dabei vier Treffer. Er ist auf der linken Außenbahn zu Hause. "Mit Przemyslaw haben wir zukünftig ein weiteres Toptalent in unseren Reihen", freut sich Sportdirektor Joannis Koukoutrigas auf der Vereinswebsite. "Ich sehe auch das als klares Zeichen für den Weg der SG, denn wenn ein polnischer Jugendnationalspieler andere Angebote ausschlägt und nach Aspach wechselt, zeigt dies, dass wir hier gerade für Spieler mit Entwicklungspotenzial genau der richtige Verein sind."

Außerdem hat sich Bösel für den Weg der SGS entschieden. Der 22-Jährige lief in der vergangenen Saison für die Zweitvertretung des FC Bayern in der Regionalliga auf und war dort 33-mal im Einsatz. "Sebastian ist technisch und taktisch sehr gut ausgebildet und ist gerade in der Spieleröffnung stark", sagt Koukoutrigas. "Er kann verschiedene Positionen im Abwehrverbund übernehmen und war zuletzt vorrangig als Außenverteidiger aktiv. Er hat sich bereits in den letzten Jahren sehr gut entwickelt und ist bei uns nun genau an der richtigen Stelle, um nochmals einen Schritt in seiner Karriere zu machen."

Spielersteckbrief Jüllich

Jüllich Nicolas

Spielersteckbrief Bösel

Bösel Sebastian

Spielersteckbrief Placheta

Placheta Przemyslaw

SG Sonnenhof Großaspach - Vereinsdaten

Gründungsdatum

25.08.1994

Vereinsfarben

Rot-Schwarz

Sbonias und Jüllich verlassen den Verein

Verlassen werden Großaspach indes Evangelos Sbonias und Nicolas Jüllich. Der bisherige Co-Trainer Sbonias verlässt den Verein nach nur einem Jahr wieder auf eigenen Wunsch. Mittelfeldspieler Jüllich hatte auch das nachgebesserte Angebot der SGS für eine Vertragsverlängerung abgelehnt und will sich nun nach dreieinhalb Jahren eine neue Herausforderung suchen. Der Mittelfeldspieler kam in der vergangenen Spielzeit 38-mal in der 3. Liga zum Einsatz und erzielte dabei sieben Tore.

"Es ist kein Geheimnis, dass wir mit Nico Jüllich gerne verlängert hätten. Der Verein ist hierbei an seine Schmerzgrenze gegangen, aber auch hier halten wir eine klare Linie ein und diese wird nicht überschritten", macht Koukoutrigas klar. "Nico sucht nach eigener Aussage eine neue Herausforderung und das ist legitim."

mst