Rekordzahlen und große Ausgeglichenheit

Das zahlt die Premier League 2016/17 an ihre Klubs

Thibaut Courtois (l.) und Diego Costa

Spitzenreiter - auch im Geld-Ranking: der FC Chelsea, hier Thibaut Courtois (l.) und Diego Costa. imago

Über umgerechnet 2,75 Milliarden Euro dürfen sich die 20 Premier-League-Klubs nach der abgelaufenen Saison insgesamt freuen. Das sind satte 0,92 Milliarden mehr als in der Spielzeit zuvor, als noch der alte TV-Vertrag galt.

Mit 173 Millionen Euro kassierte der FC Chelsea als Meister die höchste Summe. Noch mehr über die Premier League sagt aber das aus, was der abgeschlagene Letzte AFC Sunderland bekommt: 107 Millionen Euro nämlich - und damit knapp mehr als Überraschungsmeister Leicester City in der Saison 2015/16.

Premier League - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
FC Chelsea
93
2
Tottenham Hotspur
86
3
Manchester City
78

Zusammengesetzt ist die Summe jeweils aus den Einnahmen aus den nationalen und internationalen TV-Übertragungs- und Werbeverträgen sowie dem schlichten Preisgeld. Und weil die internationalen Fernseh- und Werbeeinnahmen unter allen 20 Klubs gleichmäßig verteilt werden, ist die Premier League, was die Einnahmen ihrer Mitglieder betrifft, die ausgeglichenste der europäischen Topligen.

Nur das Preisgeld, das ein Viertel der Gesamtsumme ausmacht, basiert auf der tatsächlichen Platzierung in der Liga. Außerdem wird variabel belohnt, wie viele Spiele des jeweiligen Klubs live im britischen Fernsehen ausgestrahlt wurden. Hier liegt der FC Liverpool mit 29 Übertragungen vor Manchester United, Manchester City und Chelsea (je 28), Sunderland kommt als Schlusslicht immerhin noch auf zehn.

jpe

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