Bundesliga

Borussia Dortmund beschäftigt sich auch mit Peter Stöger und Peter Bosz

Die Schwierigkeiten bei Favorit Favre

BVB beschäftigt sich auch mit Stöger und Bosz

Peter Stöger (l.) und Peter Bosz

Der Vorname ist nicht ihre einzige Gemeinsamkeit: Peter Stöger (l.) und Peter Bosz stehen beim BVB auf dem Zettel. picture alliance (2)

Borussia Dortmund sucht einen neuen Trainer und hat dabei einen klaren Wunschkandidaten: Lucien Favre (59) soll kommen, mit dem die Dinge bereits geregelt sind . Doch die Verhandlungen mit OGC Nizza, Favres Arbeitgeber seit vergangenem Sommer, stehen erst noch bevor - und drohen schwierig zu werden.

Weil Nizza nach Medienberichten mit Eduardo Berizzo von Celta Vigo ein möglicher Nachfolger abgesprungen ist, lehnt der Champions-League-Play-off-Starter Gespräche mit dem BVB unter Hinweis auf den frühen Vorbereitungsstart am 19. Juni derzeit ab.

Die Borussia, die ihrerseits erst rund zwei Wochen später - Thomas Tuchel hatte den 5. Juli im Blick - wieder loslegt, verspürt dagegen keinen Zeitdruck. "Wir müssen uns nicht unter Druck setzen. Es geht darum, die bestmögliche Lösung - und nicht die schnellste - für den BVB zu finden", betont Sportdirektor Michael Zorc im kicker-Interview (Donnerstagausgabe).

Favre müsste für rund fünf Millionen Euro aus seinem bis 2019 laufenden Vertrag herausgekauft werden. Würde der BVB überhaupt eine Ablösesumme für einen Trainer bezahlen? Zorc: "Das würde ich nicht komplett ausschließen."

Bosz spricht fließend Deutsch

Langfristige Arbeitspapiere haben schließlich auch zwei andere Trainerkandidaten, die Dortmund in die engere Wahl genommen hat: Peter Bosz (53, Vertrag bis 2019), der in seiner ersten Saison bei Ajax Amsterdam gleich das Europa-League-Finale erreichte und fließend Deutsch spricht, und Peter Stöger (51, Vertrag bis 2020), Erfolgstrainer des 1. FC Köln seit vier Jahren.

"Es hat keinen Sinn, sich damit zu beschäftigen, wenn etwas Eigendynamik kriegt, wo nichts dahinter ist", hatte Stöger jüngst gelassen auf die BVB-Gerüchte reagiert. Doch auf der Liste der Dortmunder Verantwortlichen steht er - wenngleich Favre der Favorit bleibt.

Welche Rolle Favres neuer Berater spielt und was Zorc zu Thomas Tuchel, Marco Reus und Pierre-Emerick Aubameyang sagt, lesen Sie im aktuellen kicker vom Donnerstag!

jpe/hen

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Stöger zu den BVB-Gerüchten: "Es wird viel gesprochen"

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