Vor Krimi zwischen HSV und Wolfsburg

Merk kritisiert DFB-Ansetzung von Referee Gräfe scharf

Ex-Schiedsrichter Markus Merk

Kann die Entscheidung des DFB nicht nachvollziehen: Ex-Schiedsrichter Markus Merk. imago

"Hätte man mich gefragt, welcher Schiedsrichter für dieses Spiel nicht in Frage kommt, wäre ich auf genau einen Namen gekommen", sagte der ehemalige FIFA-Referee Merk der "Hamburger Morgenpost" (Freitag). Und meinte Gräfe.

Denn der Berliner hatte vor zwei Jahren im zweiten Relegationsspiel des HSV beim Karlsruher SC in der Nachspielzeit einen umstrittenen Freistoß für die Hamburger gegeben, den Marcelo Diaz zum 1:1 nutzte. Nach dem Hinspiel-1:1 ging es dadurch doch noch in die Verlängerung, in der Nicolai Müller den HSV mit dem 2:1 zum Klassenverbleib schoss.

die letzten 10 Spiele - Hamburger SV
Huddersfield (H)
0
:
1
Piräus (A)
1
:
1
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2
:
2
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1
:
13
Meiendorfer SV (A)
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:
3
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die letzten 10 Spiele - VfL Wolfsburg
Venlo (H)
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Caen (H)
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Rostock (H)
2
:
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Frankfurt (A)
2
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Augsburg (H)
8
:
1
Stuttgart (A)
3
:
0
Nürnberg (H)
2
:
0
Hoffenheim (A)
1
:
4
Frankfurt (H)
1
:
1
Leipzig (A)
2
:
0
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Bundesliga Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
Bayern München
82
2
RB Leipzig
67
3
Borussia Dortmund
64
4
TSG Hoffenheim
62
5
1. FC Köln
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6
Hertha BSC
49
7
SC Freiburg
48
8
Werder Bremen
45
9
Bor. Mönchengladbach
45
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"Diese Ansetzung ist für mich unglaublich erstaunlich. Ich verstehe sie nicht. Das Wichtigste ist immer, dass der Schiedsrichter nicht im Fokus steht - sondern das Spiel. Das ist hier, bei aller unbestrittenen Kompetenz von Manuel Gräfe, nicht möglich." Der DFB "hätte auf einen anderen zurückgreifen müssen", monierte Merk, der dreimal zum "Weltschiedsrichter des Jahres" gewählt wurde.

Derweil nahm man beim VfL Wolfsburg die Nominierung Gräfes gelassen zur Kenntnis. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) setzt "seine besten Leute da ein, wo es brenzlig werden kann", sagte Sportchef Olaf Rebbe am Donnerstag: "Wir haben dagegen nichts einzuwenden."

tru/sid

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