2. Bundesliga 2004/05, 10. Spieltag
17:36 - 5. Spielminute

Tor 1:0
Ahanfouf

Duisburg

17:42 - 11. Spielminute

Tor 1:1
Labak

Trier

17:46 - 15. Spielminute

Tor 1:2
Labak

Vorbereitung Klasen
Trier

17:58 - 27. Spielminute

Tor 2:2
Ahanfouf

Duisburg

17:58 - 27. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
El Kasmi
für Wehlage
Duisburg

18:02 - 31. Spielminute

Tor 2:3
Patschinski
Foulelfmeter,

Vorbereitung Patschinski
Trier

18:13 - 42. Spielminute

Tor 3:3
Drsek

Vorbereitung Grlic
Duisburg

18:44 - 58. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Meyer
für Drsek
Duisburg

18:45 - 59. Spielminute

Spielerwechsel (Trier)
Pekovic
für Klasen
Trier

18:52 - 66. Spielminute

Tor 4:3
Ahanfouf

Vorbereitung Bugera
Duisburg

19:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Trier)
Zdrilic
für Racanel
Trier

19:02 - 76. Spielminute

Spielerwechsel (Trier)
Robben
für Matthias Keller
Trier

19:12 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Duisburg)
Lottner
für van Houdt
Duisburg

MSV

TRI

2. Bundesliga

Torflut in Halbzeit eins

10. Spieltag, MSV Duisburg - Eintracht Trier 4:3 (3:3)

Torflut in Halbzeit eins

MSV-Coach Norbert Meier sah nach dem 3:1 seiner Mannschaft in Aue keinen Grund, seine Anfangsformation zu ändern. Auch bei Eintracht Trier nahm Trainer Paul Linz gegenüber dem 2:0 gegen Erfurt nur eine Änderung vor: Klasen lief auf für Reis.


Der 10. Spieltag im Überblick


Es waren noch keine fünf Minuten gespielt, da ging der MSV bereits in Front: Nach einem langen Einwurf von Drsek gingen gleich drei Trierer Spieler im Strafraum zum Ball, Budisa lenkte das Leder unglücklich zum unbewachten Ahanfouf, der zum 1:0 abstaubte.

Doch es dauerte nicht lange und Trier schlug in Person von Labak gleich doppelt zurück: Nach einem Eckball schlug Ahanfouf den Ball in die Wolken, Koch lief heraus und faustete den Ball weg. Das Leder landete genau bei Labak, der aus halbrechter Position ins leere Tor traf (11.). Und weitere vier Minuten später wurde der Kroate wieder durch eine unglückliche Abwehraktion des Duisburger Keepers bedient, nachdem Klasen nach einer Hereingabe von Racanel abgezogen hatte.

In der 28. Minute war es erneut ein weiter Einwurf von Drsek, der für das zweite Duisburger Tor sorgte: Patschinski schlug im eigenen Strafraum eine "Kerze", die Ahanfouf per Kopf zum 2:2-Ausgleich verwandeln konnte.

Das Spiel blieb dramatisch: Nach einem Zweikampf zwischen van Houdt und Patschinski an der Strafraumgrenze ging Letzterer zu Boden. Schiedsrichter Kempter entschied auf Strafstoß, den der Gefoulte selber verwandelte (31.). Kurz vor dem Seitenwechsel dann das sechste Tor im ersten Durchgang: Nach einer Ecke von Grlic von rechts stieg Drsek am höchsten und wuchtete die Kugel mit einem mustergültigen Kopfball zum 3:3 ins Netz.

Nach der Pause erhöhten die Duisburger in einer weiterhin temporeichen Partie mehr und mehr den Druck, die Eintracht-Abwehr geriet ins Schwimmen. In der 68. Minute wurde der MSV schließlich belohnt: Bugera spielte überlegt in den Lauf von Ahanfouf, der den Ball durch die Beine von Kresic zu seinem dritten Treffer ins Netz schob. Nur zwei Minuten später setzte Voss einen Kopfball nach einer Ecke knapp neben das Tor. Und in der 75. Minute strich ein abgefälschter Schuss von El Kasmi knapp am Tor vorbei. Bei konsequenterer Chancenauswertung hätte der MSV noch höher gewinnen können.

Tore und Karten

1:0 Ahanfouf (5')

1:1 Labak (11')

1:2 Labak (15', Klasen)

2:2 Ahanfouf (27')

2:3 Patschinski (31', Foulelfmeter, Patschinski)

3:3 Drsek (42', Grlic)

4:3 Ahanfouf (66', Bugera)

Duisburg

G. Koch 4 - Wolters 5 , Baelum 4,5, Drsek 4 , Bugera 4 - Wehlage , Grlic 2, Voss 2,5 , van Houdt 4,5 - Ahanfouf 1 , M. Kurth 3

Trier

Kresic 4 - Marell 4, Mamic 5, Budisa 5, Pelzer 4,5 - Matthias Keller 3 , Grzeskowiak 4, Patschinski 4 - Labak 2 , Klasen 3,5 , Racanel 3

Schiedsrichter-Team

Michael Kempter Sauldorf

4
Spielinfo

Stadion

Wedaustadion

Zuschauer

12.057

So blieb es bei einem knappen 4:3-Erfolg für Duisburg in einem vor allem in der ersten Hälfte hochdramatischen Spiel. Auf Grund der deutlichen Überlegenheit der Meier-Elf nach der Pause geht der Erfolg auch in Ordnung.