2. Bundesliga 2004/05, 3. Spieltag
15:10 - 10. Spielminute

Tor 1:0
Westermann

Vorbereitung Ruman
Fürth

15:33 - 33. Spielminute

Spielerwechsel
Heidrich
für Kurth
Aue

16:15 - 58. Spielminute

Spielerwechsel
Kunze
für Shubitidze
Aue

16:24 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
Burkhardt
für Fuchs
Fürth

16:24 - 67. Spielminute

Spielerwechsel
F. Heller
für Hilbert
Fürth

16:29 - 72. Spielminute

Spielerwechsel
Rehm
für Liebers
Aue

16:45 - 88. Spielminute

Spielerwechsel
Feinbier
für S. Rösler
Fürth

FUE

AUE

3. Spieltag, Greuther Fürth - Erzgebirge Aue 1:0 (1:0)

Westermann köpft SpVgg auf Platz 1

Greuther Fürths Trainer Benno Möhlmann musste seine zuletzt so erfolgreiche Mannschaft umbauen. Im Gegensatz zum 2:1 -Sieg im DFB-Pokal in Jena fehlte in der Abwehr der Organisator Votava wegen einer Wadenverletzung und links hinten musste Birk wegen einer Knöchelprellung passen. Reichel und Weber gaben dafür ihre Mittelfeldposten auf und rutschten nach hinten. Deren Posten übernahmen Fuchs und Hilbert, die erstmals in dieser Saison in der Startformation standen.

Bei Erzgebirge Aue, das zuletzt im Pokal bei Regionalligist Osnabrück mit 2:3 ausschied, musste Trainer Gerd Schädlich auf Torjäger Helbig verzichten, der sich im Training einen Bänderriss zuzog. Für ihn spielte Shubitidze.


Der 3. Spieltag im Überblick


Auftakt nach Maß für die Franken: In der 10.Minute brachte Ruman die Flanke von links gut getimt nach innen. Im Tor verschätzte sich Keeper Hahnel und auch Liebers stand falsch, so dass der aufgerückte Defensivspieler Westermann ungehindert einköpfte. Auch schon in den Minuten zuvor war die SpVgg das druckvollere Team, so dass die Führung nach vergebenen Chancen von Kleine (4.) und Fuchs (7.) dem Spielverlauf entsprach.

In der Folge kamen die Sachsen allerdings immer besser ins Spiel, wobei sich die Auer einige Male gekonnt über Toppmöller, Shubitidze und Curri nach vorne kombinierten. Chancen blieben für die Erzgebirgler allerdings Mangelware, dafür waren die Erzgebirgler im Vorwärtsgang einfach zu wenig präzise. Allerdings agierten die Greuther Fürther defensiv sehr konzentriert. Die größte Chance, die Führung für die SpVgg auszubauen, hatte Ruman in der 34. Minute, der ein mustergültiges Zuspiel von Rösler aus sechs Metern gleich zwei Mal nicht verwerten konnte (34.).

Im zweiten Durchgang verzeichneten wieder die Franken den ersten Torschuss. Nach einer schnell ausgeführten Ecke kam Kleine mit links zum Drehschuss, doch Aues Torwart Hahnel lenkte den Ball gekonnt um den Pfosten (52.).

Diese Aktion weckte Aue, das jetzt begann langsam Druck zu entwickeln. Fast hätte der eingewechselte Kunze mit seinem ersten Ballkontakt den Ausgleich gemacht, doch seinen Schuss lenkte Mavric mit einem klasse Reflex über die Latte (68.). Die Möhlmann-Elf machte im zweiten Abschnitt viel zu wenig, um das vorentscheidende zweite Tor zu machen und schaukelte den Vorsprung ein wenig glücklich über die Zeit. Die Erzgebirgler hatten speziell in den letzten 20 Minuten permanenten Ballbesitz, doch machten sie daraus zu wenig.

Im tabellarischen Spitzenspiel der Zweiten Liga holte sich Greuther Fürth durch ein frühes Westermann-Tor die drei Punkte und damit die Tabellenführung.