Bundesliga 2004/05, 14. Spieltag
15:42 - 13. Spielminute

Gelbe Karte
Pletsch
Gladbach

15:57 - 28. Spielminute

Gelbe Karte
Heldt
Stuttgart

16:11 - 42. Spielminute

Gelbe Karte
van Kerckhoven
Gladbach

16:32 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Zivkovic
für Delpierre
Stuttgart

16:42 - 56. Spielminute

Gelbe Karte
Soldo
Stuttgart

16:44 - 57. Spielminute

Tor 1:0
Kuranyi
Rechtsschuss
Vorbereitung Hleb
Stuttgart

16:46 - 59. Spielminute

Gelbe Karte
Kluge
Gladbach

16:58 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
van Hout
für Ulich
Gladbach

17:02 - 75. Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Cacau
für Szabics
Stuttgart

17:04 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Broich
für van Kerckhoven
Gladbach

17:13 - 86. Spielminute

Spielerwechsel (Gladbach)
Carnell
für Kluge
Gladbach

17:14 - 87. Spielminute

Gelbe Karte
Carnell
Gladbach

17:15 - 88. Spielminute

Gelbe Karte
Cacau
Stuttgart

17:18 - 90. + 2 Spielminute

Spielerwechsel (Stuttgart)
Vranjes
für Heldt
Stuttgart

VFB

BMG

14. Spieltag, VfB Stuttgart - Bor. M'gladbach 1:0 (0:0)

VfB überwindet Krise

VfB-Coach Matthias Sammer veränderte sein Team nach der 0:3 -Schlappe in Wolfsburg auf vier Positionen. Stranzl spielte rechter Außenverteidiger, weil Meißner wegen Gelb-Sperre fehlte. Delpierre rückte für den Österreicher in die Innenverteidigung. Auf den Außenpositionen in der Mittelfeldraute spielten der wiedergenesene Fernando Meira (rechts) für Tiffert und Heldts (links) für Vranjes. Im Angriff begann der Ungar Szabics neben Nationalspieler Kuranyi an Stelle von Cacau. Nur ein Wechsel dagegen bei Mönchengladbach nach dem 2:1 -Erfolg gegen Nürnberg beim Heimdebüt Dick Advocaats: Kapitän Ziege (Entzündung im Sprunggelenk) wurde als linker Außenverteidiger und Spielführer durch Strasser ersetzt. Van Kerckhoven kam neu in die Mannschaft und rückte für den Luxemburger in die Innenverteidigung.


Der 14. Spieltag im Überblick


Die Anfangsviertelstunde gestaltete sich weitgehend ereignislos. Den Schwaben war die Unsicherheit nach zuletzt vier Niederlagen in den letzten fünf Spielen deutlich anzumerken. Die Gladbacher waren bemüht, mit direktem Spiel und Tempo das Mittelfeld schnell zu überbrücken. Doch obwohl die Borussia etwas mehr Gefahr ausstrahlte als der VfB, dauerte es fast 20 Minuten bis Sverkos die erste Tormöglichkeit der Partie hatte. Gegen Mitte der ersten Hälfte übernahmen die bis dato sehr passiven Süddeutschen mehr und mehr die Initiative. Fernando Meira und gleich dreimal Kuranyi hatten mit Schüssen vom Strafraumrand Chancen, ohne jedoch VfL-Torhüter Kampa in arge Bedrängnis zu bringen. Die defensiv stabil stehenden Gladbacher kamen nur noch selten aus der eigenen Spielhälfte. Weil der Sammer-Elf die spielerische Kreativität fehlte, um das Abwehrbollwerk der Advocaat-Schützlinge auszuhebeln, ging es mit dem torlosen Remis nach wenig attraktivem erstem Abschnitt in die Pause.

Zivkovic kam bei den Schwaben nach der Pause für den angeschlagenen Delpierre in die Mannschaft. Der Kroate übernahm die rechte Außenverteidigerposition von Stranzl, der wieder in die Mitte an die Seite von Babbel rückte. Der VfB agierte zu Beginn des zweiten Abschnitts etwas entschlossener und mit mehr Zug zum Tor als in Hälfte eins. Resultat des neuen Angriffsschwungs der Sammer-Elf: Nachdem wenige Minuten zuvor Heldt eine Chance vergeben hatte, gingen die Stuttgarter durch Kuranyi in Führung. Hleb hatte auf der rechten Seite nach kurzer Orientierungslosigkeit, weil er kurzzeitig den versprungenen Ball aus den Augen verlor, Glück, dass ihm das Leder genau vor die Füße fiel. Der Weißrusse nutzte den Raum und flankte maßgenau in die Mitte, wo Kuranyi mitgelaufen war. Der Nationalspieler vollendete aus kurzer Distanz in Manier eines Torjägers (56.). Nur knapp fünf Minuten später hatten die Stuttgarter viel Glück. Nach einer Ecke von Neuville konnte van Kerckhoven im Fünfmeterraum ungehindert Richtung Tor köpfen. Hildebrand konnte den Ball gerade noch an den Innenpfosten lenken. Von dort sprang das Leder auf die Torlinie und konnte dann von Heldt, wohl noch bevor es die Linie komplett überschritten hatte, weggeschlagen werden. Die Borussia machte in der Folge weiter Druck, doch klare Gelegenheiten konnte sich die "Fohlenelf“ gegen eine nicht immer souverän agierende Schwabenelf kaum einmal erspielen, während der VfB gefährlich konterte.

Spieler des Spiels

Zvonimir Soldo Abwehr

2
Spielnote

4
Tore und Karten

1:0 Kuranyi (57', Rechtsschuss, Hleb)

Stuttgart

Hildebrand 2,5 - Stranzl 4, Delpierre 3 , Babbel 3, Lahm 3,5 - Soldo 2 , Fernando Meira 4, Heldt 3 , Hleb 3 - Kuranyi 3 , Szabics 4,5

Gladbach

Kampa 3 - Korzynietz 3, Pletsch 3,5 , van Kerckhoven 3 , Strasser 4 - Demo 3, Ulich 3,5 , Kluge 4 , Heinz 4,5 - Sverkos 4, Neuville 3,5

Schiedsrichter-Team

Dr. Helmut Fleischer Sigmertshausen

2
Spielinfo

Stadion

Gottlieb-Daimler Stadion

Zuschauer

46.000

Mit dem glanzlosen Erfolg überwindet der VfB Stuttgart seine kleine Krise. Die Borussia stand solide in der Defensive und agierte im Angriff zwar bemüht, allerdings in Tornähe zu harmlos. Den Süddeutschen genügte eine kurze starke Phase nach der Pause, um zum goldenen Treffer durch den starken Kuranyi zu kommen.