15:38 - 8. Spielminute

Tor 1:0
Buckley
Linksschuss
Vorbereitung F. Vata
Bielefeld

15:44 - 15. Spielminute

Gelbe Karte
Lense
Bielefeld

16:13 - 43. Spielminute

Gelbe Karte
Dede
Dortmund

16:43 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Demel
für Bergdølmo
Dortmund

16:46 - 58. Spielminute

Gelb-Rote Karte
N. Jensen
Dortmund

17:06 - 78. Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Raducanu
für Dammeier
Bielefeld

17:09 - 82. Spielminute

Spielerwechsel (Dortmund)
Senesie
für Ewerthon
Dortmund

17:18 - 90. + 1 Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Rauw
für F. Vata
Bielefeld

17:24 - 90. + 5 Spielminute

Spielerwechsel (Bielefeld)
Porcello
für Skela
Bielefeld

17:20 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte
Demel
Dortmund

BIE

BVB

Bundesliga

Arminias Abwehr kontrolliert BVB

12. Spieltag, Arminia Bielefeld - Borussia Dortmund 1:0 (1:0)

Arminias Abwehr kontrolliert BVB

Uwe Rapolder, der Trainer von Arminia Bielefeld, nahm gegenüber der 1:2-Niederlage am vergangenen Spieltag in Kaiserslautern eine Änderung in seiner Startformation vor. Für Duro rückte Lense wieder ins Team. "Never change a winning Team“ auf Seiten der Dortmunder. Bert van Marwijk vertraute der gleichen Elf, die am elften Spieltag Bayer Leverkusen mit 1:0 geschlagen hatte.


Der 12. Spieltag im Überblick


Spieler des Spiels

Roman Weidenfeller Tor

1,5
Spielnote

3
Tore und Karten

1:0 Buckley (8', Linksschuss, F. Vata)

Bielefeld

Hain 2 - Lense 3 , M. Langkamp 4, P. Gabriel 2,5, Schuler 3 - Kauf 3, Dammeier 3,5 , Owomoyela 3, Skela 2 , Buckley 2,5 - F. Vata 2

Dortmund

Weidenfeller 1,5 - Bergdølmo 5,5 , Brzenska 4, Wörns 4,5, N. Jensen 5,5 - Kehl 4, Kringe 4, Dede 4,5 , Rosicky 4,5 - Ewerthon 4,5 , Koller 4

Schiedsrichter-Team

Dr. Helmut Fleischer Sigmertshausen

5
Spielinfo

Stadion

Schüco-Arena

Zuschauer

26.601 (ausverkauft)

Dortmund war sofort hellwach und hatte nach 38 Sekunden die erste Torchance, doch Hain im Bielefelder Kasten konnte den 18-Meter-Schuss von Kringe entschärfen. Danach spielte nur noch die Arminia. Früh wurde der Gegner unter Druck gesetzt. Der BVB verlegte sich auf lange Bälle, die aber selten ankamen. Dagegen blieb Bielefeld mit Kontern gefährlich. Bereits in der 8. Minute zeitigte diese Taktik Erfolg. Owomoyela brachte Vata im Strafraum ins Spiel. Der legte den Ball vor dem Dortmunder Tor quer. Wörns verpasste das Leder und Bergdölmo rutschte aus, so dass Buckley völlig frei sechs Meter vor dem Tor wenig Mühe hatte, Weidenfeller zu überwinden. Dies spielte der Bielefelder Taktik noch mehr in die Karten. Dortmund war stets um Spielaufbau bemüht, konnte jedoch gegen die gut gestaffelte Abwehr der Arminen kaum Chancen herausspielen. Doch die Arminia beschränkte sich mit Fortdauer der ersten Hälfte fast ausschließlich auf Defensivarbeit, so dass Torchancen Mangelware blieben. Erst kurz vor der Pause kam es noch zu zwei aufregenden Szenen. Zunächst rettete Weidenfeller gegen den durchgebrochenen Buckley auf Seiten der Dortmunder (44.). Dann musste auch Arminia-Torwart Hain sein Können bei einem Kopfball von Kehl zeigen (45.). Das Gesamtbild des Spiels änderte sich auch zu Beginn der zweiten Hälfte nicht. Dortmund hatte zwar mehr Ballbesitz, doch der BVB war oft schon an der Mittellinie mit seinem Latein am Ende. Die Arminia stand zwar gut in der Defensive, tat jedoch nach vorne zu wenig, so dass das Spiel fast nur im Mittelfeld statt fand. Nach 58 Minuten wurde der BVB auch noch personell dezimiert. Jensen, der in der ersten Hälfte bereits wegen Foulspiels verwarnt worden war, trat an der Mittellinie Vata um. Schiedsrichter Fleischer schickte daraufhin den Dänen mit der Gelb-Roten Karte vom Platz. Danach kam Dortmund komischerweise besser ins Spiel. Zunächst setzte Koller Kringe in Szene (61.), der aber genauso an Hain scheiterte wie Ewerthon wenige Minuten später. Dazwischen hatten gleich mehrere Bielefelder die Chance, auf 2:0 zu erhöhen. Skela drang per Doppelpass in den Strafraum ein und legte quer auf Vata. Der schoss aus acht Metern Weidenfeller im BVB-Tor an. Der Abpraller kam zu Dammeier, doch auch dessen Schuss parierte der Dortmunder Keeper (62.). Koller wuchs immer mehr in die Rolle des Vorbereiters. In der 73. Minute schickte er Ewerthon steil in den Strafraum, doch der scheiterte zunächst an Hain und beim Nachschuss am zurückgeeilten Verteidiger Gabriel. Doch die Kräfte der Dortmunder schwanden und die Abwehr von Bielefeld wackelte nicht. Gegen Ende des Spiels hatte die Arminia sogar durch Skela (88.) und Vata (90.) noch die Chance, die Führung zu erhöhen, doch beide brachten den Ball nicht im Dortmunder Tor unter. In der dritten Minute der Nachspielzeit hätte Dortmund fast noch den Ausgleich erzielt. Brzenska kam vier Meter vor dem Tor völlig frei zum Schuss, doch dem Verteidiger versagten die Nerven. Er hämmerte den Ball über das Tor. Mit dem Sieg in der Tasche kann die Arminia nach zuletzt zwei Niederlagen wieder verlorenen Boden gut machen und sich im Mittelfeld der Tabelle etablieren. Anders der BVB, der nach zwei Siegen wieder eine Niederlage hinnehmen muss und einen, für seine Ansprüche ungenügenden, Tabellenplatz belegt.