15:53 - 20. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Valdez
Bremen

16:35 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Klose
für Valdez
Bremen

16:36 - 47. Spielminute

Gelbe Karte (Bremen)
Fahrenhorst
Bremen

16:40 - 51. Spielminute

Gelbe Karte (Bochum)
Maltritz
Bochum

16:44 - 54. Spielminute

Tor 0:1
Borowski
Rechtsschuss
Vorbereitung Klose
Bremen

16:51 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
C. Schulz
für Pasanen
Bremen

16:50 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Trojan
für Colding
Bochum

16:50 - 61. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Misimovic
für Wosz
Bochum

16:53 - 64. Spielminute

Gelbe Karte (Bochum)
C. Preuß
Bochum

16:57 - 68. Spielminute

Tor 1:1
Knavs
Kopfball
Vorbereitung Trojan
Bochum

16:59 - 70. Spielminute

Tor 1:2
Klose
Kopfball
Vorbereitung Borowski
Bremen

17:05 - 74. Spielminute

Spielerwechsel (Bochum)
Manno
für Bechmann
Bochum

17:17 - 88. Spielminute

Tor 1:3
Klose
Rechtsschuss
Vorbereitung Klasnic
Bremen

17:18 - 89. Spielminute

Tor 1:4
Klose
Rechtsschuss
Vorbereitung Klasnic
Bremen

17:19 - 90. Spielminute

Spielerwechsel (Bremen)
Charisteas
für Klasnic
Bremen

BOC

BRE

Bundesliga

Lupenreiner Hattrick für Nationalstürmer Klose

6. Spieltag, VfL Bochum - Werder Bremen 1:4 (0:0)

Lupenreiner Hattrick für Nationalstürmer Klose

Beim VfL Bochum gab es eine Änderung in der Anfangsformation im Vergleich zum 1:1 im Bundesligaduell gegen den SC Freiburg am vergangenen Sonntag. Der formstarke Däne Bechmann kam für Trojan auf der linken Außenstürmerposition zum Einsatz. Auch auf Seiten des deutschen Meisters Werder Bremen gab es nach dem 3:0 -Heimsieg gegen Hannover einen Wechsel in der Startelf. Lagerblom (fiebrige Erkältung und Platzwunde am linken Knie) wurde durch Magnin ersetzt. Der Schweizer Linksfuß tauschte die Außenpositionen in der Mittelfeldraute mit Borowski, der für Lagerblom rechts agierte.


Der 6. Spieltag im Überblick


Die Bremer starteten mit leichter Dominanz in die Partie, doch es waren die Bochumer, die durch einen scharf getretenen Eckball von Bechmann die erste kleinere Gelegenheit hatten. Bei dieser einen Torchance sollte es bei beiden Teams für längere Zeit bleiben. Werder war zwar um Spielkontrolle bemüht war, konnte aber gegen den clever verteidigenden VfL kaum einmal in den Strafraum vor van Duijnhoven eindringen. Die Westdeutschen wirkten in ihren Angriffsaktionen zwingender, obgleich auch die Neururer-Elf keine hochkarätigen Möglichkeiten herausspielen konnte. So waren es Distanzschüsse von Preuß und Borowski, die kurz vor der Halbzeit zumindest für ein wenig Aufregung auf beiden Seiten sorgten. Spektakulärste Szene im ersten Abschnitt war ein kleiner Ringkampf zwischen Werder-Stürmer Valdez und VfL-Keeper van Duijnhoven, infolgedessen aber nur der Paraguayer von Schiedsrichter Albrecht die Gelbe Karte sah.

Werder-Trainer Thomas Schaaf brachte nach der Pause Miroslav Klose für den Gelb-Rot-gefährdeten Valdez. Die frühzeitige Einwechslung des Nationalstürmers sollte zum Glücksfall für den Meister werden. Als Zdebel den Ball vor dem eigenen Strafraum an Ernst verlor, leitete dieser mit seinem Pass zu Klose die Werder-Führung ein. Der 26-Jährige bugsierte das Leder im zweiten Versuch in die Mitte zu Borowski, der unter die Latte einschoss (54.). Die Norddeutschen blieben spielbestimmend, auch wenn der VfL durchaus um Gegenwehr bemüht war. Nachdem beide Teams mit Pasanen und Wosz je einen Spieler nach einem Zusammenprall mit den Köpfen austauschen mussten, konnten die Bochumer eine Standardsituation durch Knavs zum Ausgleich nutzen (68.). Doch die spielerisch immer stärker werdenden Bremer konterten eiskalt – ebenfalls mittels einer Standardsituation. Borowski fand Klose, der im Strafraum von Ex-Sturmkollege Lokvenc aus Kaiserslauterer Zeiten nicht entscheidend behindert wurde (70.). Auch in der Folge drängten die Werderaner weiter, aber Klasnic und Micoud vergaben Gelegenheiten zur Vorentscheidung. In der 86. Minute hätte sich dieser Mangel an Chancenverwertung beinahe gerächt, aber Reinke konnte einen Freistoß von Trojan noch an den Pfosten lenken. Danach krönte Miroslav Klose seine starke Vorstellung mit zwei Toren binnen zwei Minuten, jeweils von Klasnic mustergültig erarbeitet (87. und 89.).

Spieler des Spiels

Miroslav Klose Sturm

1
Spielnote

3,5
Tore und Karten

0:1 Borowski (54', Rechtsschuss, Klose)

1:1 Knavs (68', Kopfball, Trojan)

1:2 Klose (70', Kopfball, Borowski)

1:3 Klose (88', Rechtsschuss, Klasnic)

1:4 Klose (89', Rechtsschuss, Klasnic)

Bochum

van Duijnhoven 3 - Colding 4,5 , Kalla 4, Knavs 4,5 , Bönig 4,5 - Maltritz 4,5 , Zdebel 5, Wosz 4 - C. Preuß 4 , Bechmann 4 , Lokvenc 5

Bremen

Reinke 3 - Pasanen 3,5 , Ismael 3, Fahrenhorst 3 , Stalteri 3,5 - F. Ernst 3, Borowski 2 , Magnin 3, Micoud 3,5 - Valdez 4 , Klasnic 2,5

Schiedsrichter-Team

Hermann Albrecht Kaufbeuren

3
Spielinfo

Stadion

Ruhrstadion

Zuschauer

25.110

Mit seinen Treffern zum lupenreinen Hattrick sorgte Klose für die Entscheidung zugunsten von Meister Werder Bremen, der dank guter zweiter Hälfte zwar verdient, aber auch etwas zu hoch gewann. Die Bochumer konnten nur im ersten Abschnitt gegen die spielstarken Norddeutschen clever verteidigen und waren zudem vor dem Tor der Bremer zwar bemüht, aber zu wenig durchschlagskräftig. Der VfL ist damit auch im achten Spiel in Serie gegen den SVW ohne Sieg.