Rostock kritisiert Organisation bei Holstein Kiel

Hansa-Trio soll bleiben - Fragezeichen bei Gebhart

Timo Gebhart

Bleibt Timo Gebhart beim FC Hansa Rostock? imago

Aus Sicht der Hansa-Verantwortlichen dürfte die Saison 2016/17 in zwei Wochen keineswegs zufriedenstellend enden. Mal wieder lief Rostock den eigenen Ansprüchen hinterher, war dem Tabellenkeller sogar kurzzeitig gefährlich nahegekommen. Den Klassenerhalt hat die Mannschaft von Cheftrainer Christian Brand inzwischen aber sicher geschafft - die Vorbereitungen für die kommende Spielzeit sind deshalb längst angelaufen. Bereits vergangene Woche gab der Klub bekannt, dass er sich von Kerem Bülbül, Dennis Erdmann und Ersatzkeeper Samuel Aubele trennen wird . Dagegen soll nun mit einem Trio verlängert werden: Innenverteidiger Matthias Henn und die beiden Außenverteidiger Maximilian Ahlschwede und Christian Dorda sollen beim FC Hansa bleiben.

Wie die Zukunft von Timo Gebhart aussieht, steht noch in den Sternen. Der bundesligaerfahrene Mittelfeldmann hatte sich dem FC Hansa im vergangenen August nach einem halben Jahr in Bukarest angeschlossen und spielte in der laufenden Saison 14-mal (vier Tore, vier Vorlagen). Nach einer mehrwöchigen Pause wurde der 28-Jährige in den letzten drei Liga-Spielen wieder eingesetzt, durfte in Kiel (1:2) sogar von Beginn an spielen (kicker-Note 4).

Spielersteckbrief Henn

Henn Matthias

Spielersteckbrief Gebhart

Gebhart Timo

Spielersteckbrief Dorda

Dorda Christian

Spielersteckbrief Ahlschwede

Ahlschwede Maximilian

Hansa Rostock - Die letzten Spiele
Duisburg (H)
1
:
2
Jena (A)
3
:
1
3. Liga - Tabelle
Pl. Verein Punkte
1
MSV Duisburg
62
2
Holstein Kiel
61
3
1. FC Magdeburg
57

FC Hansa nimmt Fans in Schutz

Das Auswärtsspiel in Kiel beschäftigte Rostock indes auch noch auf anderer Ebene: Fans der Kogge waren nämlich im Vorfeld der Partie mit Sicherheitskräften aneinandergeraten. Angeblich hätten Hansa-Anhänger den Eingangsbereich des Stadions stürmen wollen. Dieser Darstellung widersprach der Verein am Montag ausdrücklich und kritisierte stattdessen die "ungünstigen organisatorischen Abläufe in der Einlassphase" bei Holstein Kiel. Vorab sei zwar bekannt gewesen, das Rostock von rund 2.500 Fans begleitet werde. Trotzdem sei beim Aufstiegsaspiranten Kiel "nur eine einzige Einlassschleuse geöffnet" worden, die sogar kurzzeitig geschlossen wurde und so zu langen Wartezeiten und Unmut bei Rostocks Anhang geführt habe.

pau