Saisonaus für Hörnig - Koschinat klagt

Kölns Andersen erleidet Kreuzbandriss

Kristoffer Andersen

Großes Verletzungspech: Kristoffer Andersen. imago

Dass die Diagnose für Andersen und die Fortuna so ernüchternd ausfällt, war nicht unbedingt zu erwarten. Der 31-Jährige hatte sich beim 0:1 gegen Paderborn in der 68. Minute nach kurzer Behandlung zurück auf den Platz begeben und noch beinahe 20 Minuten durchgehalten. Erst dann war Andersens Arbeitstag wegen anhaltender Beschwerden beendet.

"Kris hat sich einen Riss des vorderen Kreuzbandes im linken Kniegelenk zugezogen. Er wird sich in den kommenden Tagen einem arthroskopischen Eingriff unterziehen und anschließend umfangreiche Rehabilitationsmaßnahmen durchlaufen", gab Christian Osebold, Leiter der medizinischen Abteilung bei den Kölnern, die schlechte Nachricht bekannt. "So einen Mann hätten wir im Abstiegskampf natürlich sehr gut gebrauchen können", klagte Trainer Uwe Koschinat gegenüber "RevierSport". Nach Maik Kegel und Maurice Exslager ist Andersen bereits der dritte Fortune, dem dieses Pech in dieser Saison widerfährt.

Hörnig mit "verstärkten Atemwegsproblemen"

Auch Florian Hörnig wird in dieser Saison nicht mehr zum Einsatz kommen. "Flo klagt erneut über verstärkte Atemwegsprobleme, die ihre Ursache in einer Entzündung der Speiseröhre haben. Er kann nicht belastet werden und wird uns diese Saison nicht mehr zur Verfügung stehen", sagte Osebold. Dafür trainierte Michael Kessel wieder mit dem Team, nachdem er zuletzt mit muskulären Problemen aussetzen musste.

mam