Guter Beginn - Abwehrfehler vor der Pause

0:3 in Pirmasens: Eintracht Trier steht mit dem Rücken zur Wand

Oscar Corrochano

Es wird eng für den SVE und seinen Trainer: Oscar Corrochano. imago

Fünftes siegloses Spiel in Folge für Trier: Zwar waren mit Telch und Lienhard zwei Schlüsselspieler in die Startformation zurückgekehrt, doch der Erfolg stellte sich vor 1001 Zuschauern im Sportpark Husterhöhe in Pirmasens nicht ein. Cinar fehlte in der Defensive, weil er in Erwartung von Nachwuchs die Reise in die Südwestpfalz nicht angetreten hatte.

Trier verpasste bei schwungvollem Beginn die frühe Führung zu erzielen: Papadimitriou vergab schon nach zwei Minuten die Großchance zum 1:0. In der 33. Minute zielte Zintram bei seiner Direktabnahme nach einem Telch-Freistoß zu hoch. In dieser Phase schlichen sich schon erste Fehler in der Hintermannschaft des SVE ein, die wie schon in den vergangenen Wochen dann auch prompt zu Gegentoren führten.

Telchs Rückpass leitet die Niederlage ein

Eine Fehlerkette brachte das 0:1: Nach Telchs schlampigem Rückpass wollte Eintracht-Torwart Keilmann einen Eckball verhindern, bugsierte den Ball jedoch genau zum früheren Trierer Rugg, dessen Schuss Keilmann zwar noch stark blocken konnte. Doch Cissé brachte den Nachschuss im Kasten unter (40.).

Vier Minuten später hieß dann schon 2:0. Nach einem langen Ball enteilte Rugg und schloss mit Hilfe des linken Innenpfostens ab. "Wir wussten, was auf dem Spiel steht. So haben wir auch angefangen. Dann bekommen wir aus dem Nichts das Tor und fallen zusammen", klagte Eintracht-Coach Oscar Corrochano zur Pause und verwies auf das derzeit nicht im Übermaß vorhandene Selbstvertrauen.

Kurz nach Wiederanpfiff war die Messe in Pirmasens dann schon gelesen. Der FKP konterte, und Özer schloss zum 3:0 ab (51.). Trier fand nicht mehr zurück ins Spiel. "Die Situation ist ganz schwer. Die Köpfe der Jungs hängen jetzt nach unten. Die müssen wir jetzt wieder aufrichten", so Corrochano.

Schon am Donnerstag (19 Uhr) hat seine Mannschaft die Chance, den Negativlauf zu beenden: Mit Aufsteiger Teutonia Watzenborn-Steinberg kommt ein direkter Tabellennachbar im Abstiegskampf an die Mosel.

aho