Bundesliga

Hoffenheims Defensivspezialist Kevin Vogt: "Wir werden nicht überheblich"

Hoffenheim auf Champions-League-Kurs

Vogt: "Wir werden nicht überheblich"

Kevin Vogt

Hoffenheims Defensivspezialist Kevin Vogt (l.) meldete Bayerns Torjäger Robert Lewandowski ab. imago

Auch körperlich hatte die zweite Halbzeit, in der die TSG kaum noch aus der eigenen Hälfte kam, alles abverlangt. "Ich wäre viel zu kaputt, um zu feiern", so der völlig ausgepumpte Vogt, "wir haben eine sensationelle erste Halbzeit gespielt und verpasst, den Sack zuzumachen." Für die meisten Kollegen war diese Erfolg über die Bayern eine Premiere, Vogt ist da Wiederholungstäter. "Ich habe es mit Augsburg schon mal geschafft, aber das ist trotzdem etwas Besonders."

Dieser erneute Triumpf eröffnet den Hoffenheimer realistische Perspektiven sogar auf die direkte Qualifikation zur Champions League. In einem Dreikampf mit Borussia Dortmund und RB Leipzig.

"Von den Punkten her, kann ich gar nichts anderes sagen", so Vogt, der allerdings mahnt: "Wir müssen weiter alles abrufen, das ist eine unserer Stärken, dass wir sehr konstant auftreten. An alles andere denke ich nicht, weil es mir nicht hilft."

zum Spiel

Der im Sommer aus Köln geholte und vom Sechser zum Innenverteidiger umgeschulte Defensivspezialist erkennt aber keinerlei Anzeichen, dass die TSG nachlassen könnte. "Wir haben vernünftige Jungs in der Truppe, wir gehen mit einer vernünftigen Einstellung rein und werden nicht überheblich. Wir sind nur einmal überheblich aufgetreten, das war in Wolfsburg und da haben wir auch prompt verloren." Daraus habe die Mannschaft schnell und nachhaltig gelernt. "Das hat uns wachgerüttelt, wir sind hungrig und entwickeln uns weiter, das macht den Erfolg aus."

Michael Pfeifer