2. Bundesliga

FCN-Coach Michael Köllner: "Wir müssen uns strecken"

Nürnbergs Trainer trotz Niederlage in Hannover positiv

Köllner: "Wir müssen uns strecken"

Nürnbergs Trainer Michael Köllner

Peilt Dreier gegen St. Pauli an: Nürnbergs Trainer Michael Köllner. imago

Die Niederlage in Hannover war für Nürnbergs Trainer Michael Köllner bereits die zweite im vierten Spiel als Chefcoach der Franken. "Wir fahren wieder mit leeren Händen nach Hause. Das ärgert uns", erklärte der 47-Jährige, der auch aus dem zweiten Auswärtsspiel auf der Bank des FCN keinen Punkt mitnahm. Stattdessen nahm er aber ein paar positive Eindrücke mit. "Gestern war wieder ein Fortschritt zu erkennen. Das ist für uns schon wichtig", so Köllner. "Mich interessiert schon die Qualität eines Spiels. Und mit der war ich gestern zufrieden." Auf den ersten 80 Metern des Spielfeldes habe alles schon ganz gut geklappt, nun sei es wichtig, dass "wir es auf den letzten 20 schaffen".

Gegen den "unangenehmen Gegner" St. Pauli, der in seinen Augen gut aus der Winterpause gekommen, zuletzt aber ein wenig ins Stocken geraten sei, erwartet er zwar auch wieder kein Torspektakel, meint aber: "Wir spielen zuhause und werden unser Ding machen."

Trainersteckbrief Köllner

Köllner Michael

Mit welchem Personal der Trainer die Aufgabe angehen wird, ist noch nicht ganz klar. "Edgar Salli ist wieder im Training, Tim Matavz noch nicht. Bei Ondrej Petrak werden wir kein Risiko gehen", sagt Köllner, der bei Georg Margreitter "zuversichtlich" ist. Dieser müsse aber "morgen erst einmal voll trainieren, sonst macht es keinen Sinn." Beim schwedischen Neuzugang Mikael Ishak, der gegen Hannover 67 Minuten ran durfte, will er sich derweil weiter in Geduld üben.

Köllner verfolgt für die Partie gegen die Hamburger nur ein Ziel: "Wir haben gestern null Punkte geholt, deshalb müssen wir uns strecken, dass es Freitag wieder drei werden."

kid