Gladbachs Sportdirektor gibt Hoffnung nicht auf

Eberl über Christensen: "Wir kämpfen noch!"

Max Eberl

Will mit Gladbach "noch einige Erfolge feiern" - und um Andreas Christensen kämpfen: Borussen-Sportdirektor Max Eberl. picture alliance

"Sie haben Recht: Ich hätte es früher klarmachen können. Aber ich war an einem Punkt, an dem ich über mein Leben nachdenken wollte", sagte Eberl. "Das habe ich gemacht - und mich zu 100 Prozent für Borussia entschieden", erklärte Gladbachs Sportdirektor darüber hinaus und rief den Mitgliedern zu: "Ich hoffe, dass ich mit euch noch einige Erfolge feiern kann."

Einer der Erfolge, die der 43-Jährige dabei im Kopf hat: Berlin. Das DFB-Pokalfinale. Nur ein Schritt fehlt noch - ein Sieg im Halbfinale am 25. April gegen Eintracht Frankfurt. "Im DFB-Pokal lebt unser Traum. Wir hoffen, dass wir nach sehr langer Zeit mal wieder ein Finale spielen dürfen", sagte Eberl.

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Bei seinem personellen Ausblick auf die nächste Saison bedauerte Borussias Macher den Abgang von Mahmoud Dahoud, der ein Jahr vor Vertragsende zu Borussia Dortmund wechselt.

Eberl: "Ganz habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben"

In der Personalie Andreas Christensen möchte er sich aber noch nicht geschlagen geben. Weiterhin ist die Konstellation klar, dass der Innenverteidiger nach Ablauf der zweijährigen Leihe im Sommer zurück zum FC Chelsea muss. Eberl will allerdings nichts unversucht lassen: "Wir kämpfen noch um Andreas Christensen. Ganz habe ich die Hoffnung nicht aufgegeben." Auch wenn ein Verbleib des dänischen Jungstars nach wie vor ziemlich unrealistisch ist.

Jan Lustig