Regionalliga

Lok Leipzig: Mit Kirsten ins Sachsenpokal-Finale?

Stammtorhüter Latendresse fällt aus

Lok Leipzig: Mit Kirsten ins Sachsenpokal-Finale?

Benjamin Kirsten

Steht mit Lok Leipzig im Sachsenpokal-Halbfinale: Benjamin Kirsten. imago

Ein Bänderteilabriss im Knie hatte Kirsten zunächst außer Gefecht gesetzt und ein Debüt bei seinem neuen Klub unmöglich gemacht. Erst am vergangenen Montag hatte der 29-Jährige einen Belastungstest durchlaufen, um am nächsten Tag sein erstes Pflichtspiel zu bestreiten. Weil mit Julien Latendresse die etatmäßige Nummer eins außer Gefecht gesetzt war und auch Ersatzmann Christopher Schulz (Rückenprobleme) nicht spielen konnte, fiel die Wahl von Lok-Cheftrainer Heiko Scholz vor dem Liga-Spiel gegen Luckenwalde beinahe zwangsläufig auf Kirsten.

Der Sohn des ehemaligen Bundesliga-Profis Ulf Kirsten löste seine Aufgabe souverän und feierte beim 3:0-Sieg des Aufsteigers einen gelungenen Einstand. Nun könnte Kirsten, der über 120 Pflichtspiele für Dynamo Dresden absolvierte und vor seinem Engagement in Leipzig vier Monate beim NEC Nijmegen unter Vertrag stand, zu weiteren Einsätzen kommen. Denn wie sein Klub am Freitag mitteilte, ist die Handverletzung von Latendresse schlimmer als zunächst angenommen. Der gebürtige Kanadier wird bis zum Saisonende ausfallen, muss eventuell sogar operiert werden.

Halbfinale gegen Bischofswerda

So steht Kirsten am Sonntag vor seinem zweiten Pflichtspiel für die Leipziger. Der Viertligist gastiert dann beim Oberligisten Bischofswerdaer FV (18 Uhr) und könnte damit ins Sachsenpokal-Finale einziehen. Mit einem weiteren Sieg gegen Chemnitz oder Zwickau, die das zweite Halbfinale am 19. April ausspielen, könnte sich Lok für die erste DFB-Pokal-Hauptrunde qualifizieren.

pau