Karlsruhe will in Aue nachlegen

KSC ohne Hoffer ins Kellerduell

Erwin Hoffer

Fehlt wohl nicht nur gegen den "Lieblingsgegner" verletzt: Karlsruhes Erwin Hoffer. imago

Herausforderung in Aue

"Wir müssen die Herausforderung in Aue annehmen und auf alles gefasst sein", warnt KSC-Coach Mirko Slomka vor den Veilchen, die mit Domenico Tedesco einen neuen Trainer auf der Bank haben. "Ich rechne morgen noch nicht mit gravierenden Änderungen", meint Slomka, "sie hatten erst zwei Einheiten unter dem neuen Coach."

Karlsruher SC - Vereinsdaten

Gründungsdatum

06.06.1894

Vereinsfarben

Blau-Weiß

Trainersteckbrief Slomka

Slomka Mirko

Spielersteckbrief Hoffer

Hoffer Erwin

Spielersteckbrief Valentini

Valentini Enrico

Was Karlsruhe auf jeden Fall erwartet, ist Überlebenskampf pur. Nach drei Niederlagen in Folge, darunter auch das desaströse 0:5 auf St. Pauli , scheinen die Badener nun zurück in der Spur. Am vergangenen Wochenende überraschte die Slomka-Elf den Aufstiegskandidaten Hannover und siegte mit 2:0 . "Vielleicht war das Ergebnis auf St. Pauli für uns ein Hallo-Wach-Erlebnis. Vielleicht haben wir so etwas gebtraucht, um eine Leistung wie gegen Hannover herauszuholen", sagt Kapitän Enrico Valentini im kicker-Interview (Donnerstagausgabe). "Die Mannschaft hat die Situation kapiert und akzeptiert, macht, was möglich ist."

Hoffer verletzt - fünf Spielern droht Gelbsperre

Doch kann Karlsruhe auch auf fremdem Platz überzeugen? Der letzte Auswärtssieg liegt bereits viereinhalb Monate zurück (2:0 in Würzburg am 21. Oktober 2016). Umso bitterer, dass mit Hoffer ein Angreifer ausfällt, der gerne gegen die Sachsen trifft: In sechs Duellen mit dem FC Erzgebirge schoss der Österreicher sechs Tore. Der 29-Jährige habe sich "gestern im Training verletzt und wird länger ausfallen", berichtete Slomka. Damit ab der nächsten Woche keine Personalnot entsteht, müssen sich Dimitris Diamantakos, Jordi Figueras, Franck Kom, Grischa Prömel und Valentini (alle vier Gelbe Karten) zurückhalten, sonst droht eine Gelb-Sperre.

Valentini: "Wer sagt denn, dass ich nach Nürnberg gehe?"

Mit Valentini kann der KSC zumindest ab Sommer nicht mehr planen. Der Kapitän hatte bereits angekündigt, seinen Vertrag bei den Badenern nicht zu verlängern. Eine heiße Spur führt zum Club. Der 28-jährige Deutsch-Italiener ist in Nürnberg geboren, wo auch seine Familie verwurzelt ist. Im kicker-Interview aber setzt der Rechtsverteidiger sein Pokerface auf: "Wer sagt denn, dass ich nach Nürnberg gehe? Ich habe nur gesagt, ich beim KSC den Vertrag nicht verlängere und etwas anderes machen will. Mehr gibt es nicht zu sagen."

Das komplette Interview mit Karlsruhes Kapitän Enrico Valentini lesen Sie im aktuellen kicker (Donnerstagausgabe).

cru/pp