Karlsruhe: Taktische Umstellung greift - Neue Kompaktheit

Slomka sieht KSC gerüstet für die Kellerparty

Hatte gegen Hannover entscheidend umgestellt: Karlsruhes Trainer Mirko Slomka.

Hatte gegen Hannover entscheidend umgestellt: Karlsruhes Trainer Mirko Slomka. imago

Die Schützlinge von Trainer Slomka haben die richtige Antwort auf die 0:5-Klatsche auf St. Pauli gegeben. Gegen Hannover kämpften und spielten sich die Badener aus dem Leistungsloch. Slomka freute sich über die Reaktion seiner Elf nach der bitteren Pleite bei den Kiezkickern: "Wir haben eine andere Mentalität gezeigt und vor allem unser Positionsspiel verbessert."

Die Doppelsechs der Badener mit Franck Kom und Jonas Meffert schlossen das Zentrum im Mittelfeld. Zudem wurde auf beiden Außenbahnen mit Enrico Valentini und Dimitris Diamantakos konsequenter verteidigt. "So kann man auch ein Topteam wie Hannover schlagen", zeigte sich Slomka zufrieden.

Auch durch die Rückkehr zum 4-2-3-1-System fand die Mannschaft zu neuer Kompaktheit und Sicherheit. Der Kameruner Kom, der mit Meffert das defensive Mittelfeld beherrschte, brachte es auf den Punkt: "Wir haben gekämpft, taktisch diszipliniert gearbeitet und sind früh in Führung gegangen." In der Tat gab das 1:0 von Stefan Mugosa in der 10. Minute Selbstvertrauen und Sicherheit. Den Endstand besorgte Diamantakos (70.).

Am Freitag kommt es nun zum Kellerduell beim FC Erzgebirge Aue, dem Tabellenletzten. Die Sachsen sind mit nur neun Punkten vor eigenem Publikum das heimschwächste Team der Liga. Dort peilt der KSC seinen zweiten Saisonauswärtssieg an. Kom will den Aufwärtstrend fortsetzen: "Ich traue uns ein gutes Resultat zu."

mas/pp