Bundesliga

Kovac: "Im Fußball geht es ohne Schmerzmittel nicht"

Frankfurt: Leichte Entwarnung bei Oczipka und Hasebe

Kovac: "Im Fußball geht es ohne Schmerzmittel nicht"

Frankfurts Trainer Niko Kovac und Bastian Oczipka

Mit Schmerzmitteln würde es klappen: Frankfurts Trainer Niko Kovac und Bastian Oczipka. imago

Oczipka war im Training zu Wochenbeginn umgeknickt und konnte anschließend nicht mehr auftreten. Eine ärztliche Untersuchung ergab glücklicherweise keine Schädigungen, die den 28-Jährigen länger außer Gefecht setzen würden.

Kovac sagte am Mittwoch am Rande des Reservistentrainings: "Basti geht es schon besser, er hat bereits wieder lachen können." Der Coach ließ durchklingen, dass man versuchen wird, den Verteidiger mit Hilfe von schmerzstillenden Medikamenten spielfähig zu machen. "Im Fußball geht es ohne Schmerzmittel nicht", meint Kovac. Wer etwas Anderes glaube, sei auf dem Holzweg.

Da die etatmäßigen Innenverteidiger David Abraham (Sperre) und Jesus Vallejo (Muskelfaserriss) weiterhin ausfallen, könnte Oczipka wie schon in Berlin in der Innenverteidigung aushelfen. Taleb Tawatha würde in diesem Fall seinen Startelf-Platz links hinten behalten.

Auch bei Hasebe sieht es mit Blick auf das Spiel gegen den Sportclub ganz gut aus. "Makoto hat keine richtige Grippe, war aber zwei Tage fiebrig. Heute fühlt er sich schon besser, morgen ist er noch einmal beim Arzt. Das könnte etwas werden fürs Wochenende", berichtet Kovac. Den Kapitän der japanischen Nationalmannschaft würde er wahrscheinlich ins defensive Mittelfeld beordern, um für mehr Ruhe und Stabilität im Spiel zu sorgen.

Julian Franzke