Drittligist wird von Personalsorgen geplagt

Spielverlegung? Paderborn blitzt beim DFB ab

Paderborns Trainer Stefan Emmerling

Wird von Personalsorgen geplagt: Paderborns Cheftrainer Stefan Emmerling. imago

Die Grippewelle hat den SC Paderborn voll erwischt. Gleich sieben Profis des ehemaligen Bundesligisten hatten sich rund um den vergangenen Spieltag in Bremen krankgemeldet. Immerhin waren am Dienstag mit Sven Michel, Ben Zolinski, Florian Ruck, Tim Sebastian und Michael Ratajczak fünf Akteure auf den Trainingsplatz zurückgekehrt, konnten aber nur leichtes Training absolvieren. Koen van der Biezen und Sebastian Schonlau pausierten dagegen weiter und stehen am Freitagabend ebenso wie Thomas Bertels nicht zur Verfügung. Hinzu kommen Marcus Piossek, Felix Herzenbruch, und Sebastian Heidinger, die mit leichteren Muskel-Blessuren kürzertreten müssen.

Aufgrund der Personalprobleme und der richtungsweisenden Bedeutung der Partie gegen Wehen Wiesbaden hatte der SC Paderborn nach Informationen der "Neuen Westfälischen" Anfang dieser Woche Kontakt mit dem Deutschen Fußball-Bund (DFB) aufgenommen und sich nach der Möglichkeit einer Spielverlegung erkundigt. Der DFB allerdings habe sofort klargemacht, dass eine Neu-Terminierung nicht infrage komme. Es sei "fast unmöglich", so SCP-Cheftrainer Stefan Emmerling, eine Verlegung zu erwirken. Nach Angaben von Teammanager Ole Siegel sei dies nur möglich, wenn weniger als 13 spielberechtigte Akteure fit sind.

Emmerling muss improvisieren

So ist nicht auszuschließen, dass die Ostwestfalen gegen den zuletzt siegreichen SV Wehen Wiesbaden (3:0 gegen Zwickau) auf der einen oder anderen Positionen improvisieren müssen. Schon gegen die Reserve des SV Werder Bremen hatte Emmerling Rechtsaußen Marc Vucinovic neben Debütant Lukas Boeder in die Innenverteidigung beordert. Zudem waren die Mittelfeldspieler Dardan Karimani (18) und Aykut Soyak (21) zu ihren ersten Profieinsätzen gekommen.

pau