Bundesliga

Boyd: "Wir schauen nicht auf die Tabelle"

Darmstadt: Frings sieht trotz 0:2 positive Entwicklung

Boyd: "Wir schauen nicht auf die Tabelle"

Torsten Frings

Trotz der zehnten Niederlage im zehnten Auswärtsspiel nicht unzufrieden: Torsten Frings. Getty Images

Denn immerhin machte Darmstadt den Kraichgauern insbesondere in der ersten Hälfte mit lauf- und zweikampfintensivem Spiel das Leben schwer. Was Torsten Frings zusätzlich freute, war, dass seine Mannschaft sich "trotz des Drucks der Hoffenheimer nicht hinten reindrücken lassen" habe und zudem immer wieder "auch ordentlich nach vorne gespielt" habe - wenn auch "etwas zu unsauber", wie der Darmstädter Coach auf der Internet-Seite des Klubs befand.

Ungeachtet des ernüchternden Resultats ist Frings daher mit der Tendenz zufrieden: "Wir haben in den letzten drei Spielen gute Leistungen gezeigt gegen Mannschaften, die um Europa kämpfen. Ich denke, eine positive Entwicklung ist deutlich sichtbar." Zustimmung in dieser Ansicht erhielt Frings auch von Julian Nagelsmann, der die Darmstädter nach der Partie für "die gute Entwicklung" in der letzten Zeit lobte, "denn sie werden medial oft schlechter dargestellt, als sie eigentlich sind", so der TSG-Coach weiter.

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Esser: "Noch genügend Zeit, das nächste Wunder zu schaffen"

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Auch die Spieler wollten angesichts des wieder gewachsenen Rückstands auf den FC Ingolstadt 04 ( 2:0 in Frankfurt ) und Werder Bremen ( 2:0 in Mainz ) kein Trübsal blasen. "Auf die Tabelle schauen wir nicht. Wir hätten heute selbst punkten können, das macht den Tag bitter für uns, nicht die anderen Ergebnisse", erklärte Stürmer Terrence Boyd, der bis zu seiner Auswechslung in der 57. Minute gegen TSG-Leihgabe Antonio-Mirko Colak bei den Hoffenheimer Abwehrspielern um Niklas Süle weitestgehend abgemeldet war.

Ein wenig mehr in seine Gefühlswelt blicken ließ derweil Michael Esser: "Eine ärgerliche Niederlage. Ein ärgerlicher Spieltag für uns ohne Frage, aber es ist noch genügend Zeit, das nächste Wunder zu schaffen", sagte der Keeper, der in der ersten Spielhälfte einen frühen Rückstand gegen den Ex-Darmstädter Sandro Wagner noch vereiteln hatte können. Angesichts des Abstands auf die nächsten Konkurrenten gibt es für die Lilien ungeachtet von jeder Tendenz indes kaum mehr Spielraum, um in den kommenden Wochen - ob nun zu Hause oder auswärts - Punkte liegen zu lassen.

jom

Bilder zur Partie TSG Hoffenheim - SV Darmstadt 98