Bundesliga

Wirbel um BVB-Fans: Festnahmen und Einlass-Stress

Borussia Dortmund: Aufregung um Auswärtsspiel bei Benfica

Wirbel um BVB-Fans: Festnahmen und Einlass-Stress

Fans

Einlassprobleme: Bis die BVB-Fans ins Estadio da Luz kamen, verging extrem viel Zeit. Getty Images

Laut BVB-Angaben werden die Festgenommenen, die Pyrochtechnik bei sich hatten, am Mittwoch einem Haftrichter vorgeführt. Auch ein Mitglied der Kölner Gruppe "Boyz" wurde von den örtlichen Polizeikräften festgenommen. Die entscheidenden Tipps an die Ordner zur Identifizierung der mutmaßlichen Kandidaten kamen von den deutschen Polizisten hier vor Ort.

Entscheidend ist: Die Polizei und der Ordnungsdienst hatten mit Pyro gerechnet und waren top vorbereitet.

Borussia Dortmund - Vereinsdaten

Gründungsdatum

19.12.1909

Vereinsfarben

Schwarz-Gelb

Einlassprobleme

Vor dem Estadio da Luz gab es derweil erhebliche Probleme mit der elektronischen Einlasskontrolle. Hunderte der insgesamt 3300 BVB-Fans waren daher auch weit nach Anpfiff noch nicht im Fanblock. Die Fanabteilung der Schwarz-Gelben berichtete zudem von einer Polizeiattacke gegen einen Fanvertreter.

Über den offiziellen Twitter-Account teilte Borussia Dortmund am Dienstag mit: "Aufgrund strikter Kontrollen durch Benfica befinden sich derzeit noch viele Fans vor dem Stadion. Das Problem soll schnell behoben werden! Die Verantwortung hierfür liegt einzig bei Benfica, wir bemühen uns, dass allen Fans schnell geholfen wird. Der Ordnungsdienst von Benfica ist nach unseren Infos akut unterbesetzt." Auch stellte die BVB-Fanabteilung klar, dass "die Entscheidungshoheit am Stadion grundsätzlich beim gastgebenden Veranstalter liegt. Der BVB und wir Fanbeauftragte haben vor Ort keinen Einfluss auf die Geschehnisse gehabt."

Der BVB hatte sich auch bei der UEFA um eine Verschiebung der Anstoßzeit bemüht - vergeblich. Am Mittwoch wandte sich die Fanabteilung noch einmal an die BVB-Fans und hob deren Geduld hervor: "Es tut uns unfassbar leid für all diejenigen, die die Einlasssituation im Stadion durchleben mussten. Es ist für alle vor Ort sichtbar gewesen, dass ohne die Ruhe und Geduld der BVB-Fans mit Sicherheit noch Schlimmeres hätte passieren können. Trotz jedes absolut verständlichen Unmuts ist durch dieses Verhalten weitere Eskalation verhindert worden. Darauf können wir auch ein Stück weit stolz sein."

mag/rei