Union verlängert Verträge mit Bönig, Rudel und Krüger

Pogatetz für Leistner? - Vieles spricht dafür

Emanuel Pogatetz

Kommt er gegen Bielefeld zu seinem zweiten Saisoneinsatz? Emanuel Pogatetz. imago

Keller könnte innerhalb der Viererkette umstellen, indem er den linken Innenverteidiger Roberto Puncec auf rechts verschiebt und links Allrounder Michael Parensen einbaut. Fabian Schönheim (Adduktorenprobleme) wäre sicher auch eine Option, trainiert aber erst seit dieser Woche wieder voll mit.

Bleibt noch Emanuel Pogatetz. Der 34-Jährige Österreicher ist zwar seit Monaten maximal zweite Wahl, lässt sich aber nicht hängen. Und bei seinem bislang einzigen Saisoneinsatz am 23. Oktober beim 3:1-Erfolg bei Erzgebirge Aue (kicker-Note 3,0) war er auch für den gelb-rot-gefährdeten Leistner nach 24 Minuten eingewechselt worden. Da Pogatetz ein 1:1-Ersatz für Leistner wäre, spricht viel für den früheren Nationalspieler, dessen Vertrag zum Saisonende ausläuft.

Auf die eigene Heimstärke ist Verlass

Die Bielefelder haben ein echtes K.o.-Spiel hinter sich. Das Team von Jürgen Kramny musste am Dienstag im DFB-Pokal gegen Viertligist Astoria Walldorf den kräftezehrenden Weg über die Verlängerung und das Elfmeterschießen gehen, steht jetzt aber im Viertelfinale. Mit einem knappen 2:1-Erfolg gegen den TSV 1860 München war die Arminia aus der Winterpause gestartet und belegt mit 17 Punkten weiterhin den 16. Tabellenplatz.

Union Berlin musste sich jüngst in der Liga mit einem torlosen Remis bei Dynamo Dresden zufrieden geben, doch auf die eigene Heimstärke ist Verlass: Die seit drei Partien unbesiegten Berliner sind seit vier Heimspielen ungeschlagen (zwei Siege und zwei Unentschieden). Überhaupt verlor man zu Hause lediglich einmal. Gute Voraussetzungen also für die Eisernen, die mit 32 Punkten den vierten Platz - mit Potenzial nach weiter oben - belegen.

Trainer-Trio bleibt eisern

Ihren Teil zu der guten Arbeit beigetragen haben Torwarttrainer Dennis Rudel, Athletik- und Reha-Trainer Martin Krüger sowie Co-Trainer Sebastian Bönig. Aus diesem Grund wurden die Verträge mit Rudel und Krüger um ein weiteres Jahr bis zum Sommer 2018 verlängert. Bönig unterschrieb einen unbefristeten Vertrag. "Unser Trainerteam ist ehrgeizig und arbeitet vertrauensvoll und konstruktiv zusammen. Diese Zusammenarbeit möchten wir gerne mit allen Beteiligten fortsetzen und haben deshalb die auslaufenden Verträge frühzeitig verlängert", erklärte Helmut Schulte, Leiter der Lizenzspielabteilung, auf der Vereinswebsite.

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