Leverkusen: Schmidt und Dragovic loben die beiden U-19-Talente

Schreck und Akkaynak sammeln Pluspunkte

Bewies als halbrechter Offensivakteur nicht nur als Torschütze zum 1:1 Qualitäten: Leverkusens Youngster Sam Schreck.

Bewies als halbrechter Offensivakteur nicht nur als Torschütze zum 1:1 Qualitäten: Leverkusens Youngster Sam Schreck. imago

Aus Leverkusens Trainingslager in Florida berichtet Stephan von Nocks

Sie durften in der zweiten Hälfte ran. Zur Pause des Florida-Cup-Spiels gegen Estudinates de la Plata brachte Roger Schmidt zehn frische Feldspieler. Und sowohl Sam Schreck als auch Atakan Akkaynak, die beide der U-19-Mannschaft von Bayer 04 angehören, wussten bei ihrem 45-Minuten-Auftritt zu überzeugen. Akkaynak spielte als Nebenmann von Charles Aranguiz in der Doppelsechs einen souveränen Part. Und Offensivakteur Schreck bewies als halbrechter Offensivakteur nicht nur als Torschütze zum 1:1 Qualitäten.

Die Talente verkaufen sich in Florida richtig gut, wie Kollege Aleksandar Dragovic begeistert konstatiert: "Man sieht, man muss jeden Tag 100 Prozent geben. Es kommt von hinten alles nach, man darf sich nicht ausruhen. So schnell kann man gar nicht schauen, dann ist man wieder weg vom Fenster", schwärmt der Innenverteidiger von der Qualität der Nachwuchskicker und lobt: "Ich freue mich richtig für die Zwei. Sie trainieren super und haben auch ein richtig super Spiel gemacht."

"Sam hat ein Törchen gemacht, Atakan hat das gut gemacht"

Leverkusens Weg, den Toptalenten schon frühzeitig die Möglichkeit zu geben, sich bei den Profis zu empfehlen, ist alles andere als ein Alibi, wie Roger Schmidt betont: "Wir nehmen die Junge nicht nur mit, damit wir sie mitgenommen haben, sondern um ihnen die Möglichkeit zu geben, Erfahrungen und Spielpraxis auf diesem Niveau zu sammeln. Deswegen setzen wir sie bewusst ein. Und das haben sie gut gemacht." Über diesen Weg hat sich zuletzt ein Toptalent wie Benjamin Henrichs bei den Profis etabliert. "Wir haben in den letzten zwei Jahren gute Erfahrungen damit gemacht, diesen Weg zu gehen", sagt Schmidt, der anerkennend feststellt: "Sam hat ein Törchen gemacht, Atakan hat das gut gemacht. Damit bin ich sehr zufrieden."

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