Frankfurt: Sorgen um Ordonez' Knie

Hübner stellt Anderson-Rückkehr in Aussicht

Klappt's nochmal mit dem Leistungssport? Frankfurts Bamba Anderson kämpft um sein Comeback.

Klappt's nochmal mit dem Leistungssport? Frankfurts Bamba Anderson kämpft um sein Comeback. imago

Aus Frankfurts Trainingslager in Abu Dhabi berichtet Julian Franzke

Seit einiger Zeit ist Anderson aus seiner Heimat Brasilien zurück in Deutschland. Sportdirektor Bruno Hübner erklärte am Sonntag, dass der Innenverteidiger in einem Rehazentrum an seinem Comeback arbeitet. "Wir bauen Bamba noch einmal auf, um zu sehen, ob er es schafft oder nicht", sagt Hübner. Hoffnungsvoll ergänzt er: "Vielleicht klappt es, dass er im März zum Mannschaftstraining dazustoßen kann." Das wäre angesichts der langen Leidenszeit und der drohenden Sportinvalidität eine ziemlich positive Überraschung.

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Momentan arbeitet der Abwehrspieler vor allem am Muskelaufbau und der Sprungkraft, im nächsten Schritt soll er unter Anleitung von Rehatrainer Martin Spohrer an das Teamtraining herangeführt werden. Ob das dem Langzeitverletzten ohne Rückschläge gelingen wird, lässt sich freilich nicht prognostizieren. Druck wird auf den Spieler jedenfalls nicht ausgeübt. "Es gibt kein Zeitlimit", betont Hübner. In Frankfurt steht Anderson noch bis zum 30. Juni 2018 unter Vertrag.

Derweil droht Neuzugang Andersson Ordonez eine wochenlange Zwangspause. Der Innenverteidiger hat sich am Knie verletzt, wobei offenbar das Außenband betroffen ist. Eine Kernspin-Untersuchung am Sonntagnachmittag soll eine genaue Diagnose liefern. Shani Tarashaj steigert nach einer fiebrigen Erkältung langsam wieder die Belastung und könnte in den nächsten Tagen ins Mannschaftstraining einsteigen.

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