Finalsieg gegen VfB Stuttgart

Hoffenheim gewinnt erstmals Junior Cup

Emilian Lässig

Hoffenheims Emilian Läsig (Vo.) jubelt über sein Führungstor im Finale gegen Stuttgart. picture alliance

Im Finale des Mercedes-Benz-Junior-Cup kam es am Samstagnachmittag zum baden-württembergischen Derby zwischen den A-Junioren des VfB Stuttgart und 1899 Hoffenheim. Den besseren Start im Sindelfinger Glaspalast erwischten die Kraichgauer, die durch Emilian Lässig nach 120 Sekunden in Führung gingen. Stuttgart gelang aber noch vor der Pause der Ausgleich durch Jonas Preuß.

Auch in die den neun Minuten gelang den Hoffenheimern der bessere Start. Pasqual Pander erzielte nach erneut zwei Minuten die 2:1-Führung für die TSG. Fortan war der VfB zwar um den Ausgleich bemüht, doch die Hoffenheimer Abwehr ließ nur ganz wenig zu. So jubelten am Ende die Hoffenheimer, die sich erstmals beim Junior Cup die Krone aufsetzen konnte. 1899-Kapitän Theodoros Politakis wurde zudem als bester Spieler des Turniers ausgezeichnet.

"Wir haben über 18 Minuten wenig zugelassen. Das ist in der Halle nicht so einfach, weil es schnell hin und her gehen kann. Wir haben es in erster Linie ballsicher und clever gespielt. Der Sieg ist ein schöner Auftakt in das neue Jahr 2017, aber wir haben noch viel vor mit der Mannschaft", sagte 1899-Coach Domenico Tedesco.

Den dritten Rang sicherte sich Rapid Wien. Der Titelverteidiger setzte sich gegen den Nachwuchs RB Leipzigs im kleinen Finale mit 3:2 durch. Zweifacher Torschütze für Rapid war der 17-jährige Kelvin Arase.

Nicht ganz so gut lief es für die A-Junioren des FC Schalke 04, das vierte deutsche Team im Turnier. Das Team von Nachwuchscoach Norbert Elgert startete zwar mit zwei Siegen und einem Remis in der Gruppenphase, in der Zwischenrunde setzte es aber zwei Niederlagen gegen den VfB (0:2) und gegen Hoffenheim (1:2). So mussten die jungen Knappen in das Platzierungsspiel um Rang 5, das gegen den Nachwuchs des englischen Meisters Leicester City auch noch mit 1:2 verlorenging.

"Wie jedes Jahr finde ich das Niveau, für diese Altersklasse, sehr gut. Man merkt, dass die Spieler immer athletischer und technisch besser werden, von daher ist mit einer stetigen Verbesserung des Niveaus zu rechnen", bilanzierte Marcus Sorg. Der Co-Trainer der deutschen Nationalmannschaft befand sich am Finaltag unter den 5000 Zuschauern in Sindelfingen.

jer