Int. Fußball

CAS verkürzt Reals Transfersperre

Madrilenen sind vor dem Sportgerichtshof erfolgreich

CAS verkürzt Reals Transfersperre

Der Weltpokalsieger darf sich im Sommer wieder verstärken.

Der Weltpokalsieger darf sich im Sommer wieder verstärken. imago

Das ursprünglich auf zwölf Monate ausgelegte Transferverbot gegen Real Madrid gilt nur noch für das nahende Winterfenster im Januar. So die Entscheidung des CAS am Dienstag.

Real sollte mit der Sperre für Verstöße gegen die Wechselbestimmungen für minderjährige Fußballer bestraft werden. Der CAS trug dem Einspruch aus Madrid nun teilweise Rechnung. Das Gericht reduzierte außerdem die Geldstrafe gegen den Klub von Weltfußballer Cristiano Ronaldo von 360.000 auf 240.000 Schweizer Franken. Real hatte um die Aufhebung der Sanktionen nachgesucht.

Der CAS sei in Person des mit dem Fall beauftragten Richters Michele Bernasconi (Schweiz) zur Auffassung gelangt, dass Real nicht in dem von der FIFA behaupteten Ausmaß schuldig sei, hieß es in der Urteilsbegründung. Deshalb habe die Sperre reduziert werden müssen. Real begrüßte die Entscheidung, bedauerte in einer Stellungnahme jedoch, dass der CAS "nicht den Mut hatte", das Urteil "vollständig aufzuheben".

aho