2. Bundesliga

Radoki: "Das hässliche Gesicht der Mannschaft"

Greuther Fürth: Lebloser Auftritt gegen St. Pauli

Radoki: "Das hässliche Gesicht der Mannschaft"

Enttäuscht und verärgert: Greuther Fürths Trainer Janos Radoki.

Enttäuscht und verärgert: Greuther Fürths Trainer Janos Radoki. picture alliance

Nachdem Radoki den Job des entlassenen Trainers Stefan Ruthenbeck übernommen hatte, feierte Greuther Fürth gegen Bielefeld und in Karlsruhe zwei Siege in Serie, schob sich ins Mittelfeld vor. Doch nun folgte der Rückfall. 0:2 gegen das Schlusslicht. "Heute hat die Mannschaft ihr hässliches Gesicht gezeigt", so Radoki.

Es war ein lebloser Auftritt der SpVgg - keine Leidenschaft, kein Biss, keine Courage. "Leidenschaft und Intensität, nur darum geht es in der 2. Liga", sagte Radoki, "das war aber nur bei St. Pauli zu sehen."

Vorne harmlos, hinten fehlerbehaftet

Nach vorne unpräzise und harmlos - nur Mathis Bolly hatte in der Anfangsphase eine Gelegenheit (9.) -, in der Rückwärtsbewegung nicht gedankenschnell genug, zu fahrig, zu schwach in den Zweikämpfen. Und das gegen ein Team, das in dieser Runde auf des Gegners Platz gerade einmal einen einzigen Punkt ergattern konnte.

"Das Zweikampfverhalten vor dem 0:1 war keins, und vor dem 0:2 gab es eine klare Zuteilung", kritisierte Radoki nach den Treffern von Aziz Bouhaddouz (64.) und Enver Sahin (90.). Sein Gegenüber Ewald Lienen erklärte: "Mit Biss und Wille verteidigen und keine Chancen zulassen, das ist die Basis im Abstiegskampf." Wäre auch das Rezept für die Franken gewesen.

Die Chance zur Wiedergutmachung bietet sich dem Kleeblatt noch vor der Winterpause bereits am Freitagabend. Allerdings führt der Weg der Fürther zum Tabellenfünften 1. FC Union Berlin.

mas