Trainer Ziegner freut sich auf Osnabrück

"Kein Abstiegsfaktor": Zwickau beendet Aluminiumfluch

Zwickauer Jubellauf

Ende der Negativserie: Ronny König und Co. dürfen wieder mal jubeln. imago

"So wie wir spielen finde ich, gibt es keinen Abstiegsfaktor oder keine Angst. Wir spielen super Fußball. Wir haben uns endlich mal belohnt", zeigte sich Mike Könnecke selbstbewusst und spielte auf die vergangenen Spiele an, in denen die Sachsen sich zwar zahlreiche Chancen erspielten, diese aber einfach nicht nutzen konnten. "Uns war klar, dass wenn wir unser Spiel aufziehen, wir das Spiel gewinnen werden. Und das haben wir heute über 90 Minuten geschafft und verdient gewonnen", fiel daher das Spielfazit von Könnecke durchweg positiv aus.

Aluminium diesmal kein entscheidender Faktor

Dabei sah es über lange Zeit so aus, als könnte die Chancenverwertung auch im Kellerduell gegen Paderborn zum Zünglein an der Waage werden. Denn bei der knappen Führung von 1:0 traf Nietfeld in den besten Aktionen gleich zweimal das Aluminium. Böse Erinnerungen wurden wach, schließlich verlor der FSV vor Wochenfrist mit 0:1 gegen Schlusslicht Münster und setzte dabei gleich drei Bälle an den Querbalken.

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Doch gegen den SCP bewies Nietfeld Moral und beendete den Aluminium-Fluch. "Nach den beiden Latten- und Pfostentreffern war ich dann schon ein bisschen so 'Ah, warum geht er schon wieder nicht rein'. Aber ich bin drangeblieben, habe dann das Zweite vorbereitet und das Dritte selbst gemacht. Ich denke, das war ein sehr erfolgreicher Tag für uns", ließ der Torschütze zum 3:0 nur kurz Selbstzweifel aufkommen.

Ziegner: "Das ist das, warum wir in die Dritte Liga wollten"

Und so ging der Blick von Trainer Torsten Ziegner nach der Partie schon in Richtung Norden, wo in der kommenden Woche in Osnabrück ein Aufstiegsaspirant auf Zwickau wartet. Statt Angst dominierte beim FSV-Coach allerdings die Vorfreude: "Das ist das, warum wir in die Dritte Liga wollten, worauf wir uns freuen. Osnabrück ist endlich mal wieder ein Spiel, wo wir gar nichts zu verlieren haben, wo der Gegner haushoher Favorit ist. Aber warum sollten wir nicht in der Lage sein, dort für eine Überraschung zu sorgen."

kon