Aues Präsident gibt eine öffentliche Erklärung ab

Leonhardt bleibt - und kündigt Konsequenzen an

Helge Leonhardt

Richtete sich mit einer persönlichen Erklärung an die Öffentlichkeit: Aues Präsident Helge Leonhardt. imago

Es war eine turbulente Mitgliederversammlung am Samstag in Aue. Es ging hoch her - und war erst nach knapp fünf Stunden vorüber. Tage später meldete sich Helge Leonhardt zu Wort. "Die Priorität für den Verein", sagte der Präsident des Aufsteigers, "ist die Fortsetzung des geordneten Tagesgeschäfts und die Vermeidung von Chaos."

Ihn und seinen Bruder Uwe, der im Aufsichtsrat der Veilchen sitzt, hatten die Mitglieder mit schweren Vorwürfen der Vetternwirtschaft konfrontiert . Auch die Beurlaubung von Ex-Sportdirektor Steffen Ziffert sorgte für Unmut. Gar Leonhardts Rücktritt wurde gefordert. Dies wies er nun entschieden zurück: "Ich als Präsident, die Vereinsführung und die Familie Leonhardt werden nicht unbedacht alles hinwerfen."

Die nächste Stufe nach Auswertung der Aufarbeitung werden Konsequenzen für schädigendes Verhalten sein.

Aues Präsident Helge Leonhardt in einer persönlichen Erklärung

Zudem erklärte er, nicht ohne weitere Schritte zum Tagesgeschäft übergehen zu wollen. Es gelte nun, die Geschehnisse aufzuarbeiten. "Die nächste Stufe nach Auswertung der Aufarbeitung", erklärte Leonhardt, "werden Konsequenzen für schädigendes Verhalten sein."

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All die Querelen, betonte Leonhardt, dürften die sportliche Lage nicht beeinflussen. Denn diese ist als Tabellenvorletzter nach fünf Spielen ohne Sieg ohnehin angespannt. Immerhin errang Aue jüngst beim 1:1 in Würzburg einen Punkt. Am Sonntag (13.30 Uhr, LIVE! bei kicker.de) empfangen die Sachsen den VfB Stuttgart, der aus den vergangenen fünf Partien 13 Zähler gesammelt hat.

lei