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Schweinsteiger kommt nicht - Özil gefällt

Premier League: ManUnited nur remis - Arsenal siegt

Schweinsteiger kommt nicht - Özil gefällt

Alexis Sanchez

Traf beim 3:1 gegen Bournemouth doppelt: Arsenals Alexis Sanchez. imago

Arsenal ist im 19. Pflichtspiel in Folge ungeschlagen geblieben. Gegen Bournemouth waren die Gunners zu Beginn das bessere Team, sie spielten druckvoll, Özil hatte früh die erste Torchance des Spiels, sein Schuss wurde jedoch ebenso geblockt (2.) wie Elnenys Versuch im Anschluss an einen Freistoß (8.). Kurz darauf ging Wengers Mannschaft in Führung: Cook misslang ein Rückpass zu Keeper Federici, er spielte Sanchez an, der ins leere Tor einschob (12.).

Nun legte Bournemouth gehörig zu - und glich per Strafstoß nach einem Foul von Montreal an Wilson aus: Der Gefoulte trat an und verlud Cech - 1:1 (23.). Von nun an war der Außenseiter das bessere Team. Smith hatte gar die Führung auf dem Fuß, scheiterte jedoch an Cech (29.).

Arsenal im Pech: Sanchez trifft nur die Latte

Bei Arsenal lahmte die Offensive. Die Gunners spielten zu häufig durchs Zentrum, gefährlich wurde es kaum einmal. Wenn doch, hatte Özil meist seine Füße im Spiel. Etwa in der Nachspielzeit der ersten Halbzeit, als er Sanchez im Strafraum bediente. Der Chilene zog ab - und traf die Latte (45.+3).

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Nach der Pause übernahm Arsenal wieder die Regie - und ging erneut in Führung: Montreal flankte von der linken Seite, am zweiten Pfosten nickte Theo Walcott ein (53.). Auch wenn die Gunners nun Herr der Lage waren, blieb Bournemouth mutig und stemmte sich gegen die Pleite. Gut eine Viertelstunde vor dem Ende hatten die Nordlondoner Glück, dass die Gäste keinen Strafstoß zugesprochen bekamen, nachdem Montreal den Ball im Strafraum mit dem Arm berührt hatte (73.). Bournemouth rannte an – und Arsenal entschied die Partie nach einem Konter: Özil lieferte mit einem Steilpass seine zweite Vorlage zur Vorlage, bevor Giroud Sanchez bediente - 3:1 (90.+1).

ManUnited nur remis - Mourinho muss auf die Tribüne

Nur 1:1 - das Tor von Zlatan Ibrahimovic reichte ManUnited nicht zum Sieg.

Nur 1:1 - das Tor von Zlatan Ibrahimovic reichte ManUnited nicht zum Sieg. imago

Für ManUnited reichte es derweil trotz bester Torchancen und über weite Strecken drückender Überlegenheit nur zu einem 1:1 gegen West Ham. Bastian Schweinsteiger saß bei den Red Devils auf der Bank, wurde aber nicht eingewechselt - im Gegensatz zum Ex-Dortmunder Henrikh Mkhitaryan, der nach gut einer Stunde das Feld betrat und für gehörig Belebung sorgte. Doch auch mit Mkhitaryan blieb ManUnited die Erlösung verwehrt.

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Sakhos kalte Dusche

Schon in den ersten 45 Minuten hatten die Gastgeber im Old Trafford 74 Prozent Ballbesitz und 9:2 Torschüsse, trotzdem stand es nur 1:1. Diafra Sakho verpasste ManUnited nach rund 90 Sekunden eine kalte Dusche, als er nach einem Standard von Dimitri Payet einnickte. Die Elf von José Mourinho ließ sich davon jedoch nicht beirren, kombinierte gefällig, erspielte sich zunächst aber kaum Torchancen.

Dann schlug Zlatan Ibrahimovic Mitte des ersten Durchgangs nach einer Flanke von Paul Pogba per Kopf zu. Damit war der Bann gebrochen - und die Red Devils erarbeiteten sich weitere Möglichkeiten, die größten ließen jedoch Marcus Rashford (36.) und Ibrahimovic (45.) aus. Zu diesem Zeitpunkt saß Mourinho bereits auf der Tribüne, nachdem er nach einer Gelben Karte an Pogba für eine Schwalbe wutentbrannt gegen ein paar Flaschen getreten hatte.

Mkhitaryan trifft den Innenpfosten

Nach der Pause tat sich seine Mannschaft zunächst schwer, dann betraten Wayne Rooney und Mkhitaryan das Feld. Beide sorgten für Schwung, zum 2:1 reichte es aber nicht mehr. Die beste Chancen boten sich Mkhitaryan, der am Innenpfosten scheiterte (77.), und Ibrahimovic (85.). Die Fahrlässigkeit im Umgang mit den Torchancen hätte sich beinahe gerächt, doch Fletcher scheiterte nach feinem Solo an David de Gea (87.). So blieb es beim 1:1.

lei