Bremen: "Irgendwann kommt meine Chance"

Kainz sieht Zukunft bei Werder

"Ich fühle mich wohl hier und will angreifen": Werder Bremens Florian Kainz.

"Ich fühle mich wohl hier und will angreifen": Werder Bremens Florian Kainz. picture alliance

Nach kicker-Informationen ist Kainz - anders als die zur U 23 degradierten Diagne und Yatabaré - tatsächlich kein Verkaufskandidat. Auch der Profi selbst sagt: "Damit habe ich mich überhaupt nicht beschäftigt. Ich fühle mich wohl hier und will angreifen." Dabei verkennt der Offensivmann die Situation keineswegs: An Serge Gnabry ist kein Vorbeikommen, "auch Fin Bartels und Izet Hajrovic sind gut drauf", und mit der Rückkehr von Claudio Pizarro sowie Max Kruse werde es für ihn persönlich noch schwieriger. Logisch also, dass im Winter sehr wohl eine Ausleihe zum Thema werden könnte, um Kainz Spielpraxis zu verschaffen.

Dann könnte der Mann mit dem Raketenantritt möglicherweise mit einem Jahr Verspätung zünden - wenn mutmaßlich ohnehin ein Nachfolger für Gnabry gesucht werden muss. "Irgendwann kommt meine Chance, dann muss ich dasein", sagt Kainz, der auch in Gesprächen mit Teampsychologe Andreas Marlovits mentale Unterstützung fand. "Ich blicke positiv in die Zukunft." Zumindest perspektivisch soll diese nach wie vor an der Weser liegen.

Thiemo Müller