Regionalliga

Essen hadert, Oberhausen feiert späten Ausgleich

Kein Sieger beim Derby zwischen RWO und RWE

Essen hadert, Oberhausen feiert späten Ausgleich

Frank Löning

Ärgert sich über zwei verlorene Punkte: Essens Frank Löning. picture alliance

Für Essen dauert der Fluch weiter an: Seit Dezember 2012 konnte RWE nicht mehr in einem Pflichtspiel gegen Oberhausen gewinnen. Dabei waren die Spieler von Trainer Sven Demandt diesmal kurz davor, den Lokalrivalen zu besiegen. Erst in der 89. Minute gelang RWO durch Robert Fleßers der Ausgleich zum 2:2-Endstand.

"Das fühlte sich nicht gut an", kommentierte Demandt den späten Gegentreffer auf der Vereinswebsite. Essen war über weite Strecken die bessere Mannschaft, Oberhausen stand tief und lauerte auf Konter. Das funktionierte in der ersten Hälfte gut, die Gastgeber gingen durch Patrick Bauder (35.) in Führung. Nach der Pause gelangen aber den Essenern zwei Tore, Kamil Bednarski (58.) und Marcel Platzek (61.) waren für RWE erfolgreich. "Wir drehen das Spiel und haben sogar noch die Chance, das dritte und vierte Tor zu machen, kriegen dann aber so eine Kirsche rein", ärgerte sich Stürmer Frank Löning.

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Regionalliga West - 16. Spieltag
Trainersteckbrief Demandt

Demandt Sven

Trainersteckbrief Terranova

Terranova Mike

Beide Vereine gehören deutlich weiter nach oben.

RWO-Coach Mike Terranova

Mit dem Unentschieden stagnieren beide Vereine im Tabellenmittelfeld. Dabei wollten die zwei Kontrahenten zu Saisonbeginn eigentlich am Aufstiegskampf teilnehmen. Trotzdem bemühten sich beide Trainer nach der Partie, positive Schlüsse aus dem Ergebnis zu ziehen. "Ich bin mit dem Auftritt heute sehr zufrieden. Schade ist nur, dass wir uns für unsere Leistung nicht belohnt haben", erklärte Demandt. RWO-Coach Mike Terranova unterstrich die Qualität der beiden Teams: "Ich habe ein sehr gutes Spiel von beiden Mannschaften gesehen. Ich bin zufrieden mit dem Punkt. Essen hat ein richtig gutes Team und beide Vereine gehören deutlich weiter nach oben."

RWE hat noch zwei Nachholspiele zu absolvieren

Tatsache ist jedoch, dass Essen und Oberhausen aktuell jeweils auf Platz neun und zehn stehen und der Rückstand auf Tabellenführer Viktoria Köln bereits 13, beziehungsweise 14 Punkte beträgt. Die Demandt-Elf muss allerdings noch zwei Spiele nachholen - sollte sie diese gewinnen, wäre zumindest der Kontakt zu den Spitzenplätzen wiederhergestellt.

Essen empfängt am Samstag (14 Uhr) die TSG Sprockhövel, die aktuell auf dem vorletzten Rang steht. Für Oberhausen steht zeitgleich ein Auswärtsspiel beim SV Rödinghausen an.

kon