Bundesliga

Stögers Trainingsreize in einer speziellen Phase

Köln: Hector taucht beim Training auf

Stögers Trainingsreize in einer speziellen Phase

FC-Trainer Peter Stöger

"Wir müssen aus der Situation das machen, was möglich ist." FC-Trainer Peter Stöger. imago

Die Länderspielphase kommt der Folklore in diesem Jahr entgegen. Und wenn am Freitag um 11.11 Uhr die "5. Jahreszeit" in Köln eingeläutet wird, werden mit Sicherheit nach gutem Brauch nicht wenige Angestellte des FC in das närrische Treiben eintauchen.

Vorher und nachher wird gearbeitet. Sechs Profis (Hector, Özcan, Mavraj, Mladenovic, Osako, Rudnevs) sind mit ihren Nationalteams unterwegs, zwei (Bittencourt, Maroh) stehen wegen Verletzung nicht zur Verfügung. Stöger: "Wir müssen aus der Situation das machen, was möglich ist." Die Arbeit im körperlichen Bereich steht im Vordergrund: "Ein taktisches Konzept durchziehen oder in diesem Bereich etwas verändern - das geht sicher nicht. Aber es reicht sicher, um ein paar Trainingsreize zu setzen, die Jungs fit zu halten und die Verletzten ein bisschen näher heranzuführen."

Spielerisch regenerieren, auftanken und dann Kraft sammeln für die letzte Phase der Hinrunde - so in etwa lautet der Fahrplan für den Zeitraum bis zur Rückkehr der Nationalspieler. Von denen entpuppte sich einer mal wieder als Vorbild: Jonas Hector hätte nach dem Spiel in Frankfurt bis zur Abreise zum Treffpunkt der Nationalmannschaft frei haben können - und tauchte am Dienstag beim Training auf. Stöger: "Er hätte frei haben können. Aber er wollte nicht ohne Training zum Treffpunkt fahren."

Frank Lußem