Hinspiel: 3:2

Ergebnis nach Hin- und Rückspiel: 5:2

21:00 - 14. Spielminute

Tor 1:0
Henry
Rechtsschuss
Vorbereitung Bergkamp
Arsenal

21:06 - 21. Spielminute

Spielerwechsel (Vigo)
Contreras
für Sylvinho
Vigo

21:14 - 29. Spielminute

Spielerwechsel (Vigo)
Jesuli
für Luccin
Vigo

21:20 - 34. Spielminute

Tor 2:0
Henry
Rechtsschuss
Vorbereitung Ljungberg
Arsenal

22:13 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Arsenal)
J. Reyes
für Edu
Arsenal

22:14 - 70. Spielminute

Spielerwechsel (Arsenal)
Gilberto Silva
für Pires
Arsenal

22:15 - 71. Spielminute

Spielerwechsel (Vigo)
Vagner
für Gustavo Lopez
Vigo

22:17 - 74. Spielminute

Gelb-Rote Karte (Vigo)
Contreras
Vigo

22:20 - 77. Spielminute

Spielerwechsel (Arsenal)
Kanu
für Bergkamp
Arsenal

ARS

VIG

Champions League

Henrys Doppelschlag lässt Galicier resignieren

Achtelfinale, Rückspiel, FC Arsenal - Celta Vigo 2:0 (2:0)

Henrys Doppelschlag lässt Galicier resignieren

Eine Galavorstellung bot Arsenal beim FA-Cup-Viertelfinale in Portsmouth, siegten mit 5:1. Und neun Punkte Abstand in der Premier League vor dem Tabellenzweiten Chelsea sprechen ebenfalls eine deutliche Sprache. Gegenüber dem 3:2-Erfolg in Vigo ließ Trainer Arsene Wenger Bergkamp und Ashley Cole für Clichy und Reyes auflaufen. Celta Vigo in der Krise: Mit 1:5 kam der Tabellen-15. der spanischen Primera Division im Heimspiel gegen Espanyol Barcelona unter die Räder. Berizzo, Angel und Milosevic fehlten im Vergleich zum Hinspiel in der Startaufstellung. Sie wurden durch Caceres, Pinilla und Oubina ersetzt.


Das Achtelfinale im Überblick


Tore und Karten

1:0 Henry (14', Rechtsschuss, Bergkamp)

2:0 Henry (34', Rechtsschuss, Ljungberg)

Arsenal

Lehmann - Lauren , Kolo Touré , Campbell , A. Cole - Ljungberg , Vieira , Edu , Pires - Bergkamp , Henry

Vigo

Cavallero - Velasco , Sergio , Caceres , Sylvinho - José Ignacio , Oubina , Luccin , Gustavo Lopez , Mostovoj - Pinilla

Schiedsrichter-Team

Pierluigi Collina Italien

Spielinfo

Stadion

Highbury Park

Zuschauer

35.402

Die Gäste aus Vigo zeigten sich von der berauschenden Atmosphäre in Highbury unbeeindruckt und spielten in der Anfangsphase frech nach vorne. Zwei Weitschüsse von Luccin waren das Ergebnis, die aber Arsenals deutscher Keeper Lehmann problemlos entschärfte. Zielstrebiger präsentierten sich die "Gunners": In der 14. Minute erzielten die technisch beschlagenen Londoner mit der ersten Gelegenheit die Führung. Bergkamp spitzelte das Leder durch drei Mann mit dem Außenrist zu Henry, der Franzose traf aus elf Metern mit einem strammen Rechtsschuss ins kurze Eck. Schon in dieser frühen Phase schaltete Arsenal einen Gang zurück, wohl wissend, dass die Spanier wegen zweier früher Wechsel durch Verletzungen (Silvinho in der 21., Luccin in der 29. Minute) zusätzlich geschwächt wurden. So hatte die Wenger-Elf leichtes Spiel - und nutzte dies in der 34. Minute. Nach einem Doppelpass zwischen Ljungberg und Bergkamp kam schließlich der Schwede von rechts zum Flanken. Caceres verlängerte in der Mitte unglücklich zu Henry, der das Leder in aller Ruhe mit der Brust annahm und mit der Innenseite zum 2:0 einschob. Es war sein fünfter Treffer in der Champions League. Zwar gaben sich die Galizier auch nach dem erneuten Rückschlag nicht auf, hatten jedoch bis auf einige Weitschüsse den überlegenen "Gunners" nichts entgegenzusetzen. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte hätte Henry den Hattrick perfekt machen können. Pires legte allein vor Keeper Cavallero quer, doch der Franzose zögerte einen Moment zu lang und schoss den Keeper der Spanier an. In der zweiten Spielhälfte zeigte sich früh, dass Vigo eher auf Schadensbegrenzung spielte, statt die absolute Offensive zu suchen. Arsenal ließ die Kugel im Mittelfeld laufen, die Gäste waren indes nur noch selten im Ballbesitz. Der neben Henry überragende Bergkamp verfehlte mit einem Lupfer über den herausstürmenden Cavallero das Tor nur um Zentimeter. Äußerst unfair war das Einsteigen des spanischen Keepers, der Bergkamp mit einem Karateschlag gegen die Brust trat. Schiedsrichter Collina ließ diese Harakiri-Aktion aber ungeahndet. Ab der 73. Minute dezimierte sich die Elf von Trainer Radomir Antic zusätzlich. Insgesamt dauerte der Auftritt des eingewechselten Contreras nur 52 Minuten, bis er mit der Ampelkarte vom Platz musste. Die Engländer ließen die Partie in der Schlussphase gemächlich ausklingen und schaukelten das Spiel locker über die Zeit. Eine Kopfballchance von Ljungberg hätte fast zum nicht unverdienten dritten Treffer gegen sich zunehmend aufgebende Spanier geführt (83.). Nach einer überzeugenden ersten Hälfte der "Gunners" hieß das Motto in Abschnitt zwei: Kräfte schonen. Die Gäste aus Galicien machten nur in den ersten Minuten den Eindruck, die Wende in Highbury herbeiführen zu können. Mit dieser abgeklärten Leistung zählt Arsenal zu den Favoriten in der diesjährigen Königsklasse.