21:23 - 37. Spielminute

Tor 1:0
Luque
Linksschuss
La Coruna

21:50 - 46. Spielminute

Spielerwechsel (Juventus)
Miccoli
für Trezeguet
Juventus

22:01 - 56. Spielminute

Spielerwechsel (Juventus)
Birindelli
für Montero
Juventus

22:08 - 63. Spielminute

Spielerwechsel (Juventus)
Conte
für Pessotto
Juventus

22:08 - 64. Spielminute

Gelbe Karte (La Coruna)
Naybet
La Coruna

22:14 - 69. Spielminute

Spielerwechsel (La Coruna)
Pandiani
für Diego Tristan
La Coruna

22:26 - 81. Spielminute

Spielerwechsel (La Coruna)
Fran
für Luque
La Coruna

22:29 - 85. Spielminute

Spielerwechsel (La Coruna)
Manuel Pablo
für Victor
La Coruna

22:38 - 90. + 2 Spielminute

Gelbe Karte (Juventus)
Conte
Juventus

COR

JUV

Champions League

Luque lässt Juventus alt aussehen

Achtelfinale, Hinspiel, Deportivo La Coruña - Juventus Turin 1:0 (1:0)

Luque lässt Juventus alt aussehen

Depor-Coach Javier Irureta gab sich nach dem torlosen Remis bei Atletico Madrid in der spanischen Primera Division unzufrieden. Dennoch schenkte er Diego Tristans Sturmpartner Luque noch einmal das Vertrauen. Angreifer Pandiani blieb zunächst auf der Bank. Bei den Gästen aus Turin fehlten nach dem 1:0-Erfolg in Bologna Tudor und Maresca. Dafür rückten der französische Nationalspieler Trezeguet und Appiah in die Startelf.


Das Achtelfinale im Überblick


Tore und Karten

1:0 Luque (37', Linksschuss)

La Coruna

Molina - Scaloni , Jorge Andrade , Naybet , Romero - Mauro Silva , Sergio , Victor , Valerón , Luque - Diego Tristan

Juventus

Buffon - Thuram , Legrottaglie , Montero , Pessotto - Zambrotta , Tacchinardi , Appiah , Nedved - Trezeguet , del Piero

Schiedsrichter-Team

Gilles Veissière Frankreich

Spielinfo

Stadion

Riazor

Zuschauer

25.000

Von Beginn an entwickelte sich eine temporeiche, technisch gutklassige Partie, wobei die Spanier aus La Coruna zunächst deutlich mehr Spielanteile verbuchen konnten. Die Irureta-Elf wirkte einen Tick frischer und setzte sich zumeist in den Zweikämpfen durch. Nach vorne wurde es dann gefährlich, wenn Juventus leichte Ballverluste hinnehmen musste (4., 16.). Im Abschluss freilich dauerte es bei den Galiziern entweder zu lange, ehe sie zum Abschluss kamen, oder die Präzision bei Schüssen aus der Distanz stimmte nicht. Die alte Dame Juventus hatte enorme Probleme im Spielaufbau, kaum ein Ball lief über mehr als drei Stationen. Um den ballführenden Italiener waren sofort zwei Mannen aus dem Nordwesten Spaniens, viele Ballverluste waren die Folge. So dauerte es bis zur 31. Minute, ehe Del Piero mit einer tollen Finte zum ersten Mal gefährlich vor Molina auftauchte, der jedoch prächtig parierte. Auch wenn der italienische Rekordmeister nun etwas besser ins Spiel kam, die Akzente setzte nach wie vor La Coruna. Nachdem Turins Keeper Buffon zunächst vor Tristan in letzter Sekunde retten konnte (30.), war er sieben Minuten später machtlos. Scalonis Flanke von der rechten Seite konnte Thuram nur unzureichend per Kopf klären. Das Leder landete genau bei Luque, der mit seinem Volleyschuss vom linken Eck des Fünfmeterraums ins rechte untere Eck einnetzte. Die Turiner mussten nach der Pause auf den französischen Welt- und Europameister Trezeguet verzichten, der sich kurz vor dem Wechsel an der Schulter verletzt hatte und in der Kabine blieb. Für den Angreifer kam Miccoli. Auch wenn die alte Dame das Spielgeschehen nun ausgeglichener gestalten konnte, die bessere Chance hatte Deportivo. Bereits kurz nach dem Wiederanpfiff verpasste es Tristan, auf 2:0 zu erhöhen. Nach einem sehenswerten Steilpass von Valeron rutschte ihm völlig freistehend das Leder über den Spann (48.). Nach gut einer Stunde steigerte sich das Niveau der Begegnung, was vor allem daran lag, dass die Bianco-Neri nun ihrerseits das Heil in der Offensive suchten, und die Spanier dem hohen Laufpensum der ersten Hälfte Tribut zollen mussten. In dieser Phase hatten die Galizier Glück, dass sowohl Tacchinardi (65.) als auch Miccoli (66.) vergaben. Das Aufbäumen der Italiener erwies sich als Schlag in den Wind, denn Deportivo übernahm nun wieder. Mit sicherem Passspiel brachten sie die Lippi-Elf ein ums andere Mal in Verlegenheit. Einen Vorwurf müssen sich die Spanier jedoch gefallen lassen. Mit mehr Zielstrebigkeit vor dem Tor hätte Deportivo für das Rückspiel weiter vorlegen können, beziehungsweise müssen. Am Ende steht ein hochverdienter Sieg der Irureta-Elf, die über weite Strecken der Partie in allen Belangen überlegen war. Das taktische Konzept der Iberer ging voll auf, die Italiener kamen nie zur Entfaltung. Allerdings bietet Juventus das 1:0 noch alle Chancen, im Rückspiel den Spieß noch umzudrehen. Die Noten folgen am Donnerstag