Bundesliga

Roger und Cohen als Aggressivleader

Ingolstadt: Richtungsweisender Zoff im Training

Roger und Cohen als Aggressivleader

Roger (l.) und Almog Cohen (r.)

Bestechen beide durch Aggressivität: Ingolstadts Roger (l.) und Almog Cohen (r.). picture alliance

Es ging zur Sache diese Woche im Training beim FCI. Sich auch in engen Räumen Torchancen zu erspielen, hatte Trainer Markus Kauczinski im Hinblick auf das Derby gegen Augsburg als Schwerpunkt ausgewählt. Da waren hitzige Duelle zu beobachten, auch Roger und Almog Cohen gerieten kurzzeitig, aber lautstark aneinander. "Es war nur eine Situation, in der wir diskutiert haben, ob es Foul war oder nicht. Völlig normal. Nach dem Training ist das abgehakt", versichert der Brasilianer, "ich habe kein Problem mit Almog, Ich liebe seine Aggressivität, Almog zeigt eine super Professionalität, wir harmonieren beide sehr gut. Wir sind beide sehr kämpferisch und versuchen, diese Mentalität in die Mannschaft zu bringen. Nicht nur im Training."

"Es ist normal, dass es knistert im Gebälk"

Das ist ganz im Sinne der Verantwortlichen. Auch Kauczinski wertet solche Reibereien "als positives Zeichen, das ist überhaupt nicht bedenklich. Wo man sich reibt, entsteht Energie, das ist völlig normal", erklärt der FCI-Coach, "wir sind alle unzufrieden mit der Situation. Dass es da mal knistert im Gebälk, ist normal." Kauczinski gibt Linke Recht: "Wir wissen, dass wir in diesem Bereich auch noch Prozente rausholen müssen. Und dass die Spieler untereinander kritischer mit sich sind, ist positiv."

Spielersteckbrief Cohen
Cohen

Cohen Almog

Spielersteckbrief Roger
Roger

de Oliveira Bernardo Roger

Kapitän Matip wieder im Training

Das ist auch die gesundheitliche Entwicklung bei Marvin Matip vor dem Abstiegsduell mit dem FCA. Immerhin konnte der Kapitän am Donnerstag erstmals in dieser Woche mit den Kollegen trainieren. "Marvin spürt immer noch die Folgen des Schlags, mal abwarten, wie der Fuß reagiert", so Kauczinski, "die Wahrscheinlichkeit, dass er zur Verfügung steht, ist gestiegen."

Michael Pfeifer