3. Liga

Großaspach-Coach Zapel: "Wut in Energie" wandeln

Yelldell trifft auf seinen Ex-Klub

Großaspach-Coach Zapel: "Wut in Energie" wandeln

Oliver Zapel

Spürt eine "gewisse Wut" nach der Niederlage in Osnabrück: SGS-Trainer Oliver Zapel. Getty Images

"Osnabrück war bisher die stärkste Mannschaft, gegen die wir gespielt haben", betont Zapel auf der SGS-Website. Trotzdem habe sich seine Mannschaft gegen den aktuell Tabellenzweiten nicht versteckt, viel eher ihn sogar "an die Belastungsgrenze gebracht". Deshalb war die Enttäuschung nach dem späten Gegentor durch Marc Heider, das den Schwaben einen Punkt kostete, umso größer. Gegen die Niedersachsen hatte Zapel erstmals auf eine Fünfer-Abwehrkette gesetzt, die es den Lila-Weißen schwer gemacht hatte, Torchancen herauszuspielen. "Wir haben bewiesen, dass wir in der Lage sind, unterschiedliche Systeme auf den Platz zu bringen", befand der vor der Saison vom SV Eichede gekommene Coach. "Auch deshalb hat meine Mannschaft eine solche Niederlage nicht verdient."

Eine "gewisse Wut" machte Zapel deshalb bei sich und seinen Spielern unter der Woche aus. "Diese Wut werden wir in positive Energie umwandeln", kündigte er an. Der Respekt vor dem Zweitliga-Absteiger Duisburg ist allerdings groß: "Keine Mannschaft in der 3. Liga hat solch erfahrene Spieler wie der MSV." Dass die SGS trotzdem etwas Zählbares aus der Partie mitnehmen kann, ist sich Zapel sicher.

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Michael Maria unterschreibt bei Sonnenhof

Ob Zapel für das Speil gegen den MSV auf Neuverpflichtung Michael Maria setzen kann, ist im Moment noch unklar. Am Freitag verkündete die SG Sonnenhof, dass sie den 21-jährigen Niederländer unter Vertrag genommen hat. Der Linksfuß, der auf der gesamten linken Seite eingesetzt werden kann, absolvierte in der vergangenen Saison neun Spiele für den VfL Bochum (kicker-Durchschnittsnote 3,9). "Ich freue mich sehr, dass Michael sich für die SG entschieden hat. Er ist eine junger, entwicklungsfähiger Spieler, der dennoch über eine gewisse Erfahrung verfügt und uns deshalb auch zeitnah weiter helfen kann", kommentierte Sportdirektor Joannis Koujoutrigas den Transfer in einer Pressemitteilung.

Erinnerungen an 2011 - Yelldell trifft Grilic

Für einen Akteur in Reihen der Großaspacher hat die Partie gegen Duisburg eine besondere Bedeutung: Torhüter David Yelldell erreichte mit den Zebras 2011 das DFB-Pokalfinale, in dem sie sich allerdings dem FC Schalke 04 mit 0:5 geschlagen geben mussten. Mitspieler von damals sind nicht mehr in der heutigen Mannschaft des MSV - dafür aber an der Seitenlinie. Duisburgs Sportdirektor Ivica Grilic stand damals mit dem heute 35-jährigen Torhüter in der Startaufstellung.

pau