Int. Fußball

Österreichs Nationaltorwart Almer reißt sich Kreuzband

Wiener erkaufen sich Punkt in Rom teuer

Österreichs Nationaltorwart Almer reißt sich Kreuzband

Robert Almer

Der Europa-League-Abend im römischen Stadio Olimpico verlief für Robert Almer bitter. imago

Der 32-Jährige, ehemals bei Fortuna Düsseldorf, Hannover 96 und Energie Cottbus aktiv, zog sich im Europa-League-Spiel der Wiener beim AS Rom (3:3) am Donnerstag einen Riss des vorderen Kreuzbandes, einen Außenbandriss und einen Riss des Innenmeniskus im rechten Kniegelenk zu. Das ergab eine Untersuchung am Freitag.

Der Keeper war in der Anfangsphase der Partie bei einem weiten Schlag und ohne gegnerische Einwirkung unglücklich weggerutscht. Dabei verdrehte sich der 32-Jährige das Knie, ehe er in der 25. Minute durch Ersatzmann Osman Hadzikic vertreten wurde. Roma-Kapitän Francesco Totti leistete dem mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden liegenden Akteur Hilfe und zeigte sofort an, dass eine Trage und das Transportgefährt vonnöten sein würde.

Der deutsche Austria-Trainer Thorsten Fink reagierte schockiert auf Almers Aus: "Man hat sofort gesehen, dass er eine schwere Verletzung hat", sagte der ehemalige HSV-Coach und frühere Bayern-Profi. "Das ist total bitter, er fällt wahrscheinlich sechs Monate aus, aber wir stehen hinter ihm."

Vor rund einem Jahr hatte Almer bereits eine Kreuzbandverletzung im anderen Knie erlitten.

mag/sid